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Weirauch bringt Einschränkungen beim Shuttleservice FIPS in Mannheim als Thema in den Landtag

Veröffentlicht am 13.05.2025 in Pressemitteilungen

Der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Boris Weirauch fühlt der grün-schwarzen Landesregierung nächsten Donnerstag (22.05.2025) im Landtag im Rahmen der Fragestunde zur ihrer Unterstützung für FIPS (Flexible Individuelle Personen-Shuttle) in Mannheim auf den Zahn. Das Angebot war mithilfe von Landesmitteln von der RNV 2021 ins Leben gerufen worden mit dem Ziel, On-Demand-Dienste im städtischen Kontext zu erproben, insbesondere für die Überbrückung der sogenannten letzte Meile. Die Förderung des Pilotprojektes lief Ende 2024 jedoch aus mit herben Konsequenzen für die Menschen in einigen Stadtteilen im Mannheimer Süden, in denen das Angebot laut RNV aus Kostengründen gänzlich eingestampft oder ausgedünnt werden musste.

 

Weirauch will das nicht stillschweigend hinnehmen, auch weil er Zuschriften von Betroffenen erhalten hat: "Bewegungseingeschränkte Menschen haben mir berichtet, wie FIPS zur Verbesserung ihrer Mobilität beitragen konnte und wie sehr sie die Abschaffung bzw. Ausdünnung nun belastet." Dabei gehe es einerseits um den finanziellen Aspekt, weil kommerzielle Anbieter sehr teuer und für viele nicht als regelmäßiges Fortbewegungsmittel bezahlbar sind. Aber auch der soziale Preis sei hoch, wie der SPD-Politiker eindringlich verdeutlicht: "Wir dürfen nicht vergessen, dass Mobilität auch soziale Teilhabe bedeutet und die muss allen Mannheimerinnen und Mannheimern unabhängig von ihrem Geldbeutel oder einer Behinderung ermöglicht werden."

 

Der wirtschaftspolitische Sprecher seiner Fraktion weiß, wie wichtig Pilotprojekte für Innovation und Fortschritt im Land sind, hält Grün-Schwarz aber zu nachhaltigen Finanzierungsstrategien an: "Viele kommunale Kassen sind leer - Mannheim kann keine knappe halbe Million für die Weiterfinanzierung von Fips aufbringen. Dieser Realität muss auch das Förderportfolio des Landes Rechnung tragen und zumindest eine teilweise Fortführung der Finanzmittel ermöglichen."

 

Weirauch warnt insbesondere mit Blick auf die Verkehrswende vor dem Imageschaden, den kurzlebige Projekte für den öffentlichen Nahverkehr haben können: "Es frustriert Menschen, wenn gute Angebote nicht ausreichend finanziell abgesichert sind und sie sich nicht darauf verlassen können. Werbung bei den Bürgerinnen und Bürgern für die Verkehrswende muss überzeugender sein."

Homepage Dr. Boris Weirauch: Ihre starke Stimme im Landtag von Baden-Württemberg

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