Innenminister Reinhold Gall bietet seine langjährigen Erfahrungen als Feuerwehrmann nun auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann an. Denn der Hobby-Heimwerker will in einer vermieteten Wohnung Schweißarbeiten selbst ausführen. „Da droht mehr als ein blauer Daumennagel“, warnt der Innenminister mit Blick auf die gelegentlichen Nebenwirkungen von Kretschmanns Handarbeiten.
Gerade im Haus seien die Gefahren von Funkenflug keinesfalls zu unterschätzen. Seine Empfehlung an den Kabinettskollegen: „Wenn Du den Job nicht einem Fachmann überlassen willst, was auch steuerbegünstigt wäre, biete ich Dir selbstverständlich qualifizierten Brandschutz an.“
„Es kann losgehen! Baden-Württemberg ist gut auf die kommende FIFA Fußball-Weltmeisterschaft vorbereitet.“ Das sagte Innenminister Reinhold Gall am Mittwoch, 11. Juni 2014, in Stuttgart, als er die polizeilichen Vorbereitungen für das Großereignis vorstellte.
Auch wenn die WM in Brasilien stattfinde, gehe die Polizei von einer Vielzahl fußballbegeisterter Zuschauer aus, die die Spiele bei öffentlichen Public-Viewing-Veranstaltungen verfolgen. Neben vielen kleineren Veranstaltungen seien aktuell an zwölf Örtlichkeiten regelmäßige Public-Viewing-Veranstaltungen geplant, die eine Mindestkapazität von 5.000 Besuchern aufweisen. Die größten Events werden voraussichtlich in Heilbronn und Freiburg stattfinden.
„Unsere Dienststellen werden ein wachsames Auge bei allen Veranstaltungen haben“, kündigte Minister Gall an. Das Innenministerium habe durch die Festlegung landesweiter Leitlinien und die Definition einheitlicher Standards, basierend auf den Erfahrungen der letzten großen Fußballereignisse, den nachgeordneten Polizeidienststellen eine Richtschnur für die Lagebewältigung vorgegeben. Die Umsetzung erfolge in Absprache mit Kommunen und Rettungsdiensten, angepasst an die individuellen und örtlichen Gegebenheiten. Die Vorbereitungen seien nun weitestgehend abgeschlossen.
MdL Sabine Wölfle: „Sowohl der Frauenanteil bei den Kandidaten für die Gemeinderäte als auch bei den Gewählten hat sich weiter erhöht. Grüne und SPD tragen dazu überdurchschnittlich bei“.
Die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Sabine Wölfle, hält es für ein bedeutsames Signal, dass die Frauen bei den Kommunalwahlen 2014 ihre Aufholjagd gegenüber den Männern fortgesetzt haben, auch wenn unter dem Strich noch deutlich Luft nach oben bestehe. „Sowohl der Frauenanteil bei den Kandidaten für die Gemeinderäte als auch bei den Gewählten hat sich weiter erhöht. Grüne und SPD tragen dazu überdurchschnittlich bei“, sagte Wölfle.
Nach Angaben des Statistischen Landesamts ist der Frauenanteil unter den Kandidaten für die Gemeinderäte im Vergleich zu 2009 um 1,8 Prozentpunkte von 28,7 Prozent auf 30,5 Prozent gestiegen. Während die Grünen mit einem Frauenanteil von 46,6 Prozent glänzen konnten, fällt auch der Anteil der Bewerberinnen bei der SPD mit 35,7 Prozent klar überdurchschnittlich aus. Bei den gewählten Frauen stieg die Quote gegenüber der letzten Wahl um 1,9 Prozentpunkte auf 23,9 Prozent. Die Grünen (44,8 Prozent) und die SPD (33,3 Prozent) lagen hier erneut an der Spitze.
Wölfle will nun mit einem Berichtsantrag (Drs. 15/5271) den Ausgang der Wahlen wieder zum Thema im Landtag machen. Insbesondere fragt sie nach der Verantwortung der die Listen aufstellenden Parteien oder Vereinigungen. „Diese verhöhnen den Willen des Gesetzgebers, wenn sie immer noch Wahlvorschläge einreichen, auf denen ausschließlich oder fast ausschließlich Männer verzeichnet sind“, so Wölfle. Die statistischen Befunde zeigten ganz klar, „welche Parteien und Vereinigungen bei der Frauenförderung noch allerhand Hausaufgaben zu erledigen haben“. Für die nächsten Wahlen sei es zudem wichtig, dass Frauen weiter selbstbewusst an ihrem Bekanntheitsgrad vor Ort arbeiten, um auch bei den Wahlchancen auf Augenhöhe mit den Männern zu kommen.
Spannendes Gespräch mit dem Journalisten Volker Westermann von Inclutainment Media, einem Vorreiter in Sachen Inklusion im Fernsehen
Staatssekretärin Marion v. Wartenberg: „Mit diesem Modell gehen wir neue Wege, um Migrantinnen und Migranten eine berufliche Perspektive in einem Zukunftsberuf zu bieten und bisher nicht erschlossenes Fachkräftepotenzial für den Pflegebereich zu nutzen.“
Das Kultusministerium bietet ab dem kommenden Schuljahr 2014/2015 eine neue Ausbildung im Bereich der Altenpflegehilfe speziell für Migranten mit geringeren deutschen Sprachkenntnissen an. Das Kultusministerium setzt damit nicht nur auf ein neues Modell, um verstärkt Fachkräfte für die Pflege zu gewinnen. Zudem steht neben dem Berufsabschluss "staatlich anerkannte Altenpflegehelferin" oder "staatlich anerkannter Altenpflegehelfer" der Erwerb der deutschen Sprache im Mittelpunkt dieser zweijährigen Ausbildung. „Mit diesem Modell gehen wir neue Wege, um Migranten eine berufliche Perspektive in einem Zukunftsberuf zu bieten und nicht erschlossenes Fachkräftepotenzial für den Pflegebereich zu nutzen“, sagte Staatssekretärin Marion v. Wartenberg.
Wachsender Bedarf an qualifiziertem Pflegepersonal
Der Bedarf an Pflegekräften werde in den nächsten Jahren aufgrund der demografischen Entwicklung und der steigenden Lebenserwartung deutlich zunehmen. Das eröffne den Absolventinnen und Absolventen beste Einstellungschancen. „Die Ausbildung bietet den Schülerinnen und Schüler nicht nur gute berufliche Aussichten. Sie macht es auch möglich, die Integration und gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Deswegen haben wir den Deutschunterricht in die Ausbildung integriert“, betonte die Staatssekretärin.
Sprachkompetenz im Mittelpunkt der Ausbildung
Auch wer die deutsche Sprache noch nicht so gut beherrscht, kann ab September 2014 eine Ausbildung zur Altenpflegehelferin/zum Altenpflegehelfer beginnen. Voraussetzung ist Niveaustufe A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER). Im Laufe der zweijährigen Ausbildung streben die Schülerinnen und Schüler an, ihre Sprachkompetenz von Niveaustufe A2 auf B2 zu steigern, um nach bestandener Abschlussprüfung ausreichend Sprachkenntnisse für ihren künftigen Berufsalltag zu besitzen.
Eine weitere Besonderheit dieses Modells ist das zweistündige Wahlpflichtfach Staatsbürgerkunde im ersten Jahr der Ausbildung, in dem sich die Schülerinnen und Schüler intensiv auf einen Einbürgerungstest vorbereiten können. Eine Teilnahme an diesem Test ist möglich, wenn der Sprachtest am Ende des ersten Schuljahres auf B1-Niveau bestanden wird.
Wer die zweijährige Ausbildung mit der staatlichen Anerkennung erfolgreich abschließt, kann im Anschluss in das zweite Jahr der Altenpflegeausbildung einsteigen und in weiteren zwei Jahren den Berufsabschluss "staatlich anerkannte Altenpflegerin" oder "staatlich anerkannter Altenpfleger" erwerben.
Zum Schuljahr 2014/2015 bieten folgende Berufsfachschulen für Altenpflegehilfe die beschriebene Ausbildung an:
• Mathilde-Plank-Schule Ludwigsburg,
• Fritz-Ruoff-Schule Nürtingen,
• Nell-Breuning-Schule Rottweil,
• Alice-Salomon-Schule Hechingen,
• Justus-von-Liebig-Schule Waldshut-Tiengen,
• Valckenburgschule Ulm.
Die Interessentinnen und Interessenten bewerben sich an einer Berufsfachschule für Altenpflege und schließen mit einer Altenpflegeeinrichtung einen Ausbildungsvertrag über die Gesamtdauer der zweijährigen Ausbildung ab. Während der Ausbildung erhalten sie eine Ausbildungsvergütung, die den Lebensunterhalt sichert. Je nach Aufenthaltsstatus ist eventuell eine Genehmigung der Ausländerbehörden notwendig, damit eine Ausbildung begonnen werden kann.
Das Kultusministerium rechnet damit, dass ab dem Schuljahr 2015/2016 weitere Schulen das Modell anbieten werden. Das Konzept dieses neuen Bildungsgangs ist vom Ministerium gemeinsam mit den Altenpflegeschulen sowie Vertretern des Städtetags BW, Landkreistags BW, der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft e. V., der Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion BW und des Verbands Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e. V. entwickelt worden.
Hinweise an die Redaktionen
Detailinformationen können dem angehängten Eckpunktepapier der zweijährigen Berufsfachschule für Altenpflegehilfe für Nichtmuttersprachlerinnen und Nichtmuttersprachler entnommen werden.
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
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