Landtagsabgeordneter Daniel Born schließt sein Wahlkreisbüro in Hockenheim bis einschließlich 10. Januar. „Wir sind Teil des Lockdowns und das ist auch richtig so, denn jetzt müssen wir alle zusammenhalten und das Richtige tun. Das Richtige ist: So wenige persönliche Kontakte wie machbar und daheim bleiben“, erklärt der SPD-Politiker. Sein Team und er sind wie schon in den letzten Monaten weiterhin über Telefon (06205/38324) und Mail (buero@daniel-born.de) erreichbar. Daniel Born ergänzt: „Außerdem bauen wir wegen der vielen Fragen die WhatsApp-Sprechstunde aus. Ab 19. Dezember haben wir täglich ein Zeitfenster von 14 bis 16 Uhr eingetragen, in dem ich direkt über diesen Kanal chatte.“
Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD in Baden-Württemberg, Andreas Stoch, äußert sich zur Ankündigung des Kultusministeriums, wonach ab Montag Schülerinnen und Schüler in Gebieten mit einer 7-Tages-Inzidenz über 300 verpflichtend in den Fernunterricht geschickt werden:
„Jetzt ist es gekommen, wie es kommen musste! Hätte die Ministerin, wie vor Wochen von der SPD gefordert, den Unterricht für ältere Schülerinnen und Schüler auf Wechselunterricht umgestellt, müsste sie nun nicht ganze Klassen nach Hause schicken. Das Kultusministerium hat unsere Forderung seinerzeit als «völlig deplatzierte Panikmache» und «haltlose Vorwürfe» abgetan. Frau Eisenmann hat die Situation komplett unterschätzt, Profilierung war ihr wichtiger als Krisenmanagement.“
„Besonders gefährlich ist, dass die Kultusministerin mittlerweile auch Ratschläge der Wissenschaft, etwa vonseiten der Leopoldina, ignoriert und als nicht zeitgemäß abkanzelt. Wer in der aktuellen Situation glaubt, Wissenschaftsbashing betreiben zu müssen, gefährdet den gesellschaftlichen Konsens über die jetzt notwendigen Maßnahmen. Frau Eisenmann, Sie und Ihre Bildungspolitik sind nicht auf der Höhe der Zeit!“
In der heutigen Freitagspost schreibt Daniel über Willy Brandts Kniefall in Warschau und über die Würde unserer Demokratie.
Manchmal fasst ein Satz oder eine Geste die ganze Würde unserer Demokratie zusammen. In dieser Woche haben wir an den Kniefall von Willy Brandt in Warschau vor fünfzig Jahren erinnert. Sicher ist dies das wichtigste und eindringlichste Beispiel hierfür. Die SPD hat an diesen Moment vor wenigen Tagen mit einem großen Plakat in Warschau erinnert. Auf dem Plakat stand „We will never forget“.
Den Kniefall von Warschau kann man nicht vergleichen. Er ist ein singuläres Ereignis. Navid Kermani sagte hierüber in der Feierstunde zum 65.Geburtstag des Grundgesetzes im Bundestag:
„Denn wann und wodurch hat Deutschland, das für seinen Militarismus schon im 19. Jahrhundert beargwöhnte und mit der Ermordung von 6 Millionen Juden vollständig entehrt scheinende Deutschland, wann und wodurch hat es seine Würde wiedergefunden? Wenn ich einen einzelnen Tag, ein einzelnes Ereignis, eine einzige Geste benennen wollte, für die in der deutschen Nachkriegsgeschichte das Wort ‚Würde‘ angezeigt scheint, dann war es der Kniefall von Warschau.“
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
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