Zufallsfoto

Startschuss für Landesseniorenpass gefallen

Veröffentlicht am 02.03.2016 in Pressemitteilungen

SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel: „Wir schaffen so landesweit ein attraktives Angebot, das älteren Menschen mit geringen Einkünften die kulturelle Teilhabe erleichtern kann“

 

Der Startschuss für die Einführung eines Landesseniorenpasses in Baden-Württemberg ist gefallen. Sozialministerin Katrin Altpeter bekam von der Landesregierung den Auftrag, ein Umsetzungskonzept zu erarbeiten. Der Anstoß für einen Landesseniorenpass stammt von SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel, der seine Zufriedenheit über den eingeschlagenen Weg zum Ausdruck brachte.

 

„Wir schaffen so landesweit ein attraktives Angebot, das älteren Menschen mit geringen Einkünften die kulturelle Teilhabe erleichtern kann“, sagte Schmiedel. Geplant sei vergünstigter oder gar kostenloser Eintritt zu Freizeitangeboten, ähnlich wie dies auch für bestimmte Bezugsgruppen bereits beim Landesfamilienpass gelte.

 

Eine nicht unbedeutende Gruppe von älteren Personen in Baden-Württemberg sei wegen Geldmangel von elementaren körperlichen, geistigen und sozialen Aktivitäten ausgeschlossen. Ursache für geringe Einkünfte seien häufig längere Krankheiten, Behinderungen, aber auch unstete Erwerbsverläufe, lange Kindererziehungszeiten ohne Rentenansprüche oder auch eine frühere Erwerbstätigkeit im Niedriglohnsektor.

 

Für diese Seniorinnen und Senioren soll der Landesseniorenpass sozial-kulturelle Armut vermeiden helfen, etwa durch ermäßigten oder kostenlosen Eintritt in den landeseigenen Museen, Schlössern und Gärten wie auch in bestimmten privaten Freizeiteinrichtungen. „Die Angebote würden nahe bei denen liegen, wie sie auch jetzt schon beim Landesfamilienpass für bestimmte Familien gelten“, erläuterte Schmiedel.

 

Der SPD-Fraktionschef hatte wegen einer Beteiligung an der Vergünstigungszusage bei einem Landesseniorenpass zahlreiche privat geführte Freizeitstätten angeschrieben. „Inzwischen liegt mir ein ganzer Berg an Zusagen oder zumindest Interessensbekundungen vor“, freut sich Schmiedel. Beispielhaft nannte er den Europapark Rust, den Erlebnispark Tripsdrill und die Gartenschau Blühendes Barock. Schmiedel zeigte sich davon überzeugt, dass die Gewährung von Rabatt beim Vorzeigen des Landesseniorenpasses nicht zwangsläufig ein Verlustgeschäft bedeuten müsse, sondern unter dem Strich sogar zusätzliche Gäste anlocken könnte.

 

Als Abgrenzungskriterium seien ein Lebensalter von mindestens 63 Jahre sowie der Bezug von Grundsicherung im Alter oder Wohngeld vorgesehen. Insgesamt könne man von rund 83.000 potenziell anspruchsberechtigten Personen ausgehen. Er sei froh, betonte Schmiedel, dass Sozialministerin Altpeter nun in die Umsetzung gehen und die erforderlichen Gespräche mit dem Gemeinde- und Städtetag aufnehmen könne, nicht zuletzt über finanzielle Aspekte. Auch der Landesseniorenrat müsse in die Konzepterstellung mit eingebunden werden.

 

„Es geht beim Landesseniorenpass schlicht um ein Stück mehr gesellschaftliche Teilhabe für arme Menschen, die sonst außen vor bleiben und im Alter deshalb häufig vereinsamen“, erklärte Schmiedel.

 

 

 

 

Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

24.08.2026 19:52 Pflegenden Angehörigen die Alterssicherung zu kürzen, wäre das falsche Signal
Die angekündigte Kurskorrektur von Bundesgesundheitsminister Linnemann bei der Pflegereform unterstützen wir, sagt Christos Panztazis. Dafür braucht es aber auch eine gerechte Gegenfinanzierung. „Wir begrüßen die angekündigte Kurskorrektur von Bundesgesundheitsminister Linnemann ausdrücklich. Es ist richtig, die geplante Kürzung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige komplett zurückzunehmen. Wir als SPD haben von Anfang an deutlich gemacht: Die Stabilisierung… Pflegenden Angehörigen die Alterssicherung zu kürzen, wäre das falsche Signal weiterlesen

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de