MdL Gunter Kaufmann (SPD): Handwerk und Mittelstand sind Garanten für Arbeits- und Ausbildungsplätze
Zusammen mit der SPD-Landtagsfraktion erhöht der SPD-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Rastatt/Murgtal, Gunter Kaufmann, den Druck auf die Landesregierung, damit das heimische Handwerk mehr öffentliche Aufträge erhält. In einem Schreiben an den Finanz-, Innen- und Wirtschaftsminister fordern die Sozialdemokraten die Landesregierung erneut auf, eigene Wertgrenzen einzuführen, die faire Wettbewerbsbedingungen für das Handwerk in Baden-Württemberg schaffen.
Für den SPD-Parlamentarier Gunter Kaufmann ist es vollkommen unverständlich, dass die Landesregierung noch immer an ihrer Blockadehaltung festhält und sich damit gegen das Handwerk und den Mittelstand in Mittelbaden stellt.
Wie zahlreiche Zuschriften aus dem Handwerk belegen würden, befindet sich das heimische Handwerk zunehmend im Wettbewerb mit solchen Firmen, die sich durch unanständig niedrige Löhne für ihre Mitarbeiter Wettbewerbsvorteile verschaffen, so Gunter Kaufmann. Die SPD-Initiative für höhere Wertgrenzen habe hingegen zum Ziel, dass mehr öffentliche Aufträge bei den Handwerksbetrieben und dem Mittelstand im Land verbleiben und dadurch Arbeits- und Ausbildungsplätze gesichert werden.
Lohndumping dürfe nach den Worten des SPD-Landtagsabgeordneten nicht auch noch durch Vergabe öffentlicher Aufträge belohnt werden. Heimische Betriebe, die ihren Mitarbeiterin faire Löhne bezahlen, müssen auch faire Wettbewerbsbedingungen vorfinden, macht Gunter Kaufmann deutlich. Deshalb fordert er die CDU/FDP-Landesregierung auf, dem unfairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge endlich Einhalt zu gebieten, wie dies nach seinen Erkenntnissen elf andere Landesregierungen bereits getan hätten.
Gunter Kaufmann sieht gleichwohl gute Chancen, dass sich CDU und FDP im Lande doch noch bewegen, wenn der Druck insbesondere aus dem Handwerk anhält. An das Handwerk im Kreis Rastatt gerichtet appelliert der SPD-Parlamentarier deshalb, jetzt in dieser Sache nicht nachzulassen, sondern nachzulegen.
Wie Gunter Kaufmann, der auch Vorsitzender der Rastatter SPD-Stadtratsfraktion ist, aus internen Gesprächen weiß, hätten die vielen Schreiben der Handwerker aus dem ganzen Land auf die SPD-Initiative die CDU sichtlich irritiert. Der SPD-Landtagsabgeordnete fordert die Handwerker in seinem Kreis aus diesem Grund dazu auf, sich auch weiterhin in Briefen und persönlichen Gesprächen mit Mitgliedern der Regierungsfraktionen bzw. der Landesregierung für die SPD-Initiative einzusetzen. Wenn wir auf die Landesregierung gemeinsam weiter Druck ausüben, dann sehe ich gute Chancen, dass SPD und Handwerk am Ende ihr gemeinsames Ziel erreichen, so Gunter Kaufmann abschließend.