Zufallsfoto

MdL Gunter Kaufmann (SPD):„Französisch-Urteil stärkt Elternwillen“/„Eignung von Rau als Kultusminister in Frage gestellt

Veröffentlicht am 24.07.2007 in Pressemitteilungen

Presse Pressemitteilung vom 24. Juli 2007
SPD-Landtagsabgeordneter begrüßt Urteil des Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg / Kultusminister Rau (CDU) verantwortlich für Chaos an den Schulen

Mit großem Verständnis hat der SPD-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Rastatt/Murgtal, Gunter Kaufmann, das heutige Urteil des Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg zur Kenntnis genommen, das die umstrittene Einführung von Französisch als erste Pflichtfremdsprache an Gymnasien in Baden vorerst gekippt hat.

Dieses Urteil ist ein Schlag ins Gesicht der CDU/FDP-Landesregierung und des Kultusministers, die versucht haben, am Parlament vorbei gegen die massiven Proteste der Eltern die Französischpflicht an den Gymnasien am Oberrhein durchzudrücken. Aus Sicht des SPD-Parlamentariers, der auch Mitglied des Schulausschusses des Landtags ist, wird mit dem Urteil sowohl der Elternwille als auch das Primat des Parlaments als Entscheidungsgremium gestärkt.

Das Urteil ist aus Sicht von Gunter Kaufmann die Quittung für die Bildungspolitik des Landes nach dem Motto Rechthaberei statt Rechtstaatlichkeit. Wieder einmal wie bereits bei der Diskussion um die Einführung von G8 habe Kultusminister Helmut Rau (CDU) bildungspolitisches Chaos produziert und lässt es an einer stringenten Bildungspolitik des Landes fehlen, kritisiert der SPD-Landtagsabgeordnete scharf. Seine Eignung als Kultusminister wird damit immer mehr in Frage gestellt.

In seiner Urteilsbegründung habe der VGH zurecht darauf hingewiesen, dass der Gesetzgeber innerhalb eines Bundeslandes dafür Sorge tragen müsse, dass eine kontinuierliche Schulausbildung ohne Brüche gewährleistet werde. Das VGH habe sich damit der Argumentation der SPD angeschlossen, die stets behauptet habe, dass es durch die Französisch-Pflicht zu einer faktischen Spaltung des Landes komme, so Gunter Kaufmann.

Der SPD-Landtagsabgeordnete hofft, dass als Ergebnis des Urteils das Land umdenkt und seine Augen zu und durch-Politik aufgibt. Notwendig ist aus Sicht der Sozialdemokraten die Schaffung einer stärkeren Wahlfreiheit bei der Fremdsprachenwahl an den Gymnasien, die den Schulen die Möglichkeit gibt, bei den Fremdsprachen eigene Profile zu entwickeln.

Gespannt ist Gunter Kaufmann dabei auf das Abstimmungsverhalten der CDU- und FDP-Politiker am Oberrhein bei der nun anstehenden Entscheidung im Parlament über Pflicht-Französisch. Die Abgeordneten der Regierungskoalitionen aus CDU und FDP hätten nun die Möglichkeit, bei der Abstimmung im Parlament Farbe zu bekennen, die Elternproteste ernst zu nehmen und sich zusammen mit der SPD auf die Seite der Eltern, Lehrern und zahlreicher Regionalpolitiker zu stellen, so Gunter Kaufmann abschließend.

Homepage Gunter Kaufmann

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de