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SPD will Lärmschutz für Giengener Südstadt und Entlastung für Ulmer Straße

Veröffentlicht am 08.12.2016 in Wahlkreis

Der Verkehrslärm von der Autobahn und entlang der Ulmer Straße ist ein kommunalpolitischer Dauerbrenner in Giengen. Weil sich bisher trotz Anwohnerbeschwerden und Unterschriftensammlungen von Seiten der Verwaltung nichts getan hat, lud der SPD-Ortsverein Giengen die SPD-Stadträte und den Landtagsabgeordneten Andreas Stoch zu einem Vorortbesuch ein, damit diese sich ein Bild von der Situation machen und mögliche weitere Schritte gegen die Lärmbelastung beraten können.

Um einen Eindruck der Lärmbelastung durch die A7 zu bekommen, traf man sich in der Giengener Südstadt am Ende des Batschkawegs. Ein permanentes Verkehrsdröhnen mit deutlich wahrnehmbaren Schlägen belaste die Anwohner dort seit Jahren, berichtete die SPD-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Gaby Streicher. Wobei Hans Eckert vom Giengener SPD-Ortsverein anmerkte, dass der Wind gerade günstig stehe und der Lärm sonst viel schlimmer sei, besonders bei nasser Fahrbahn. Dass die lauten Schläge eindeutig von Schäden an der Autobahnbrücke kommen, davon versicherte sich die Gruppe selbst. Dort schlug Stahl auf Stahl und der enorme Lärm machte jegliche Unterhaltung unmöglich. Streicher berichtete weiter, dass ein von der Stadt in Auftrag gegebenes Gutachten zu niedrige Lärmwerte ergeben habe, um zwingend Lärmschutzmaßnahmen zu rechtfertigen. Allerdings beruhte das Gutachten auf theoretischen Berechnungen und nicht auf aussagekräftigen Messungen vor Ort, die der realen Lärmsituation gerecht würden. Die SPD hält eine tatsächliche Lärmmessung für angebracht. Weitere Möglichkeiten, den Lärm abzumindern, sei eine Geschwindigkeitsbegrenzung im Giengener Bereich auf 120 oder noch besser auf 100 km/h oder die Sanierung der Fahrbahndecke – idealerweise mit Flüsterbelag - mit entsprechenden Reparaturen an der Brücke.

Auch der Lärm und die Verkehrssicherheit in der Ulmer Straße beschäftigen die SPD-Gemeinderatsfraktion bereits seit einigen Jahren. Mit viel zu hoher Geschwindigkeit rasen PKW und LKW die Straße entlang, die offizieller Schulweg ist. Durch die engen Fahrspuren insbesondere im Kurvenbereich müssen Fahrzeuge bei Gegenverkehr teilweise auf den Gehweg ausweichen. Auch für Radfahrer ist die Straße extrem gefährlich. Darüber hinaus sei die Einmündung der Straße In den Wachsäckern in die Ulmer Straße gefährlich. Hier müssten Fahrzeuge sehr weit rausfahren, um Einsicht zu erhalten. Ein Verkehrsspiegel, wie ihn die SPD-Fraktion beantragt hatte, könnte hier leicht Abhilfe schaffen, wurde aber von der Verkehrsschau für unnötig erachtet. Mögliche Handlungsfelder, um die Ulmer Straße zu entlasten, sieht der SPD-Ortsverein und die SPD-Gemeinderatsfraktion zum einen in einer Sperrung für den Schwerlastverkehr, einer Temporeduzierung auf 30 km/h und der Sanierung des Fahrbahnbelags.

Die Stadt Giengen muss nach dem Bundesemissionsschutzgesetz einen Lärmaktionsplan aufstellen. Noch bis zum 23. Dezember liegt bei der Stadtverwaltung Giengen im Baurechts- und Planungsamt, Sachgebiet Städtebau, im Zimmer 16 die bisher vorliegende Lärmkartierung aus. Bürger haben dort die Möglichkeit, weitere Hinweise, Vorschläge und Verbesserungsmöglichkeiten einzubringen. Darunter zählen u.a. auch Abschnitte an der A7 und die Ulmer Straße. Die Aufstellung der Lärmaktionsplanung ist auch auf der Homepage der Stadt Giengen einzusehen unter http://www.giengen.de/de/Stadt+B%C3%BCrger/Aktuelles/Amtliche-Bekanntmachungen. Mitteilungen dazu können auch unter der Mailadresse laerm@giengen.de eingebracht werden. Der SPD-Ortsverein und die SPD-Stadträte bitten gemeinsam mit Andreas Stoch alle betroffenen Bürger, diese Chance wahrzunehmen, um eine Verbesserung der Lärmsituation zu erreichen.

Homepage Andreas Stoch

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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