
Dr. Frank Mentrup, MdL: „IGMH leistet vorbildhafte Arbeit“

Dr. Frank Mentrup, MdL: „IGMH leistet vorbildhafte Arbeit“
Im Rahmen der Informationstour durch Mannheim führte der bildungspolitische Sprecher und Mannheimer Abgeordnete Dr. Frank Mentrup „seinen“ Arbeitskreis Schule, Jugend und Sport in die Integrierte Gesamtschule Mannheim-Herzogenried. Realisiert doch die IGMH seit über 25 Jahren viele Forderungen, die die SPD gerne landesweit einführen möchte: längeres gemeinsames Lernen, individuelle Förderung, Schulsozialarbeit, kein Schulwechsel, wenn sich das Leistungsniveau ändert.
Abgeordnete gratulierten der deutschen Meisterin im Eiskunstlauf
Zum Beginn eines intensiven Meinungsaustauschs hatten sich Rektor Gerhard Diehl und sein Leitungsteam eine Überraschung ausgedacht. Der Schulausschuss-Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Norbert Zeller, der bildungspolitische Sprecher Dr. Frank Mentrup und der jugendpolitische Sprecher der Fraktion Christof Bayer konnten der Ehrung der IGMH-Schülerin Sarah Hecken, die gerade deutsche Meisterin im Eiskunstlauf geworden war, beiwohnen und selbst gratulieren. Dem schloss sich auch Stadtrat Ulrich Schäfer von der Mannheimer Gemeinderatsfraktion an. Die 14-Jährige besucht die 9. Klasse der IGMH. „Ein schöner Einstieg“, so Mentrup, „und ein gutes Beispiel dafür, dass Gesamtschule eben das Gegenteil von Gleichmacherei ist, sondern erst recht den Rahmen für optimale individuelle Förderung schafft!“
Positive Bilanz der IGMH überzeugt die Abgeordneten
Doch auch die harten Fakten der Schule beeindruckten die Gäste. Schließlich gelingt es hier, die Schülerinnen und Schüler mit einem vielfältigen Kurssystem optimal und individuell zu fördern, ohne dass die Kontakte zwischen den Kindern und Jugendlichen verschiedener Leistungsniveaus verloren gehen. Als nur eine von zwei Integrierten Gesamtschulen in Baden-Württemberg legt die Schule großen Wert auf soziales Lernen, auf offene Unterrichtsformen und Projektarbeit und auf zahlreiche Kooperationen mit Vereinen und außerschulischen Einrichtungen. Dies ist auch möglich, weil die IGMH Ganztagsschule ist, Eltern in die Arbeit der Schule einbezogen werden und zwei Sozialarbeiter bei Problemen schnell eingreifen können.
„Die positive Bilanz der Mannheimer Gesamtschule, die vorführt, wie mehr Kinder aus bildungsfernen Schichten zu höheren Schulabschlüssen geführt werden, bestätigt uns in unserer Forderung nach längerem gemeinsamem Lernen“, so Dr. Mentrup. „Es widerspricht allen wissenschaftlichen, aber auch persönlichen Erfahrungen vieler Eltern und Lehrer, Kinder bereits im Alter von neun oder zehn Jahren in verschiedene Schulformen aufzuteilen und damit über ihre Zukunft zu entscheiden“, betonte der bildungspolitische Sprecher der SPD. „Richtiger ist es, Kinder wenigstens bis zur 10. Klasse zusammenzulassen und dabei aber individuell zu fördern.“ Das sieht auch die Schülersprecherin der IGMH Chantal Kupka so, die den Besuchern eindrucksvoll schilderte, wie an ihrer Schule starke und schwächere Schülerinnen und Schüler von einander lernen, so dass letztlich viele Jungen und Mädchen, die ursprünglich eine Hauptschulempfehlung hatten, doch das Abitur oder einen Realschulabschluss an der IGMH machen.
Thema Schulhausbau und Förderrichtlinien des Landes
Neben der pädagogischen Arbeit kam auch das Thema Schulhausbau und Klassen- bzw. Multifunktionsräume zur Sprache. Hier appellierten der Leiter des Fachbereichs Bildung bei der Stadt Mannheim Dr. Gerhard Mersmann und sein Abteilungsleiter Schule Hans-Jürgen Heißner an die Landespolitiker, die Schulbauförderrichtlinien endlich den aktuellen pädagogischen Erfordernissen anzupassen. Zwar habe man sich auch aus wirtschaftlichen Gründen gegen einen Neubau für die IGMH und für eine Sanierung entschlossen, aber ein Neubau hätte auch bedeutet, dass zukünftig alles eine Nummer kleiner hätte ausfallen müssen, um die entsprechenden Zuschüsse des Landes zu bekommen. Hier sehen die Bildungspolitiker der SPD Handlungsbedarf.
Zur Homepage der IGMH
Homepage Dr. Frank Mentrup MdL
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(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
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