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SPD-Landespolitiker Stoch und Weirauch besuchen Frühchenstation im Mannheimer Klinikum

Veröffentlicht am 09.07.2018 in Landespolitik

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag Andreas Stoch besuchte gemeinsam mit dem Mannheimer Landtagsabgeordneten Dr. Boris Weirauch die Klinik für Neonatalogie am Mannheimer Klinikum. Im Gespräch mit Klinikdirektor Dr. Thomas Schaible, Oberarzt Dr. Steffen Hien und Pflegekräften zeigten sich die beiden Abgeordneten beeindruckt von der „Hochleistungsmedizin made in Mannheim“.

Die „Frühchenstation“ des Klinikums ist bundes- und europaweit insbesondere als Zentrum für sog. ECMO-Verfahren anerkannt. Dieses komplizierte Verfahren unterstützt insbesondere kleine Kinder, deren Herz- und Lungenfunktion eingeschränkt ist.

Stoch und Weirauch würdigten besonders die Arbeit des Mannheimer Frühchenvereins der ehrenamtlich den Eltern von krank bzw. frühgeborenen Kindern beistehen, die teilweise lange im Krankenhaus und intensiv betreut werden müssen. "Es ist herausragend, was das ehrenamtliche Engagement des Vereins für die kleinen Patienten und deren Angehörige leistet", bedankte sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Stoch bei der 1. Vorsitzenden des Vereins, Julia Heffner.

Weirauch und Stoch informierten sich auch über die Umbaumaßnahmen, die derzeit am Universitätsklinikum geplant sind. "Wenn Kinder krank sind und auf der Intensivstation betreut werden, ist das eine große Herausforderung für die ganze Familie. Daher ist es wichtig, dass sich auch die Eltern gut aufgehoben fühlen", erklärt Weirauch dazu.

Nach dem Rundgang durch die Kinder-Intensivstation nahm Fraktionsschef Stoch den Kindernotarztwagen des Klinikums in Augenschein, der bundesweit eine besondere Einrichtung ist, da er außerhalb des gesetzlichen Bereichsausschusssystem gefahren wird und ausschließlich durch das Mannheimer Klinikum und die private Paula-Wittenberg-Stiftung finanziert wird. Der Mannheimer Abgeordnete Weirauch betonte die Bedeutung des Kindernotarzts und erklärte, dass er sich weiter für die Optimierung der Aufschaltung dieses Notarztes einsetzen wird.

Weirauch sicherte den Kinderintensivmedizinern darüber hinaus zu, sich auf Landesebene für die Einrichtung eines 24-Stunden-Rettunghubschaubers in Nordbaden einzusetzen. Bisher müssen die Ärzte erst einen Hubschrauber aus Nürnberg kommen lassen, wenn sie kleine Kinder in der Nacht nach Mannheim holen müssen. „Wenn es darum geht, das Leben der Babys zu retten, zählt jede Minute“, erklärt der Abgeordnete mit Blick nach Stuttgart.

Homepage Dr. Boris Weirauch: Ihre starke Stimme im Landtag von Baden-Württemberg

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