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SPD: Keine Fusion von LBBW und BayernLB auf absehbare Zeit

Veröffentlicht am 05.12.2008 in Landespolitik

Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion warnt Ministerpräsident Oettinger eindringlich davor, zum jetzigen Zeitpunkt Fusionsgespräche mit der BayernLB zu beginnen. Bevor überhaupt ein Gedanke an eine solche Fusion verschwendet werden könne, müssten zuerst die ganzen Risiken der BayernLB auf den Tisch. Zudem müsse sich die BayernLB aus eigener Kraft personell gesund schrumpfen, bevor an eine Fusion mit der LBBW zu denken sei, so Schmiedel. Eine Fusion zu Lasten der Beschäftigten der LBBW komme für die SPD unter gar keinen Umständen in Frage.

Schmiedel erinnerte daran, dass die baden-württembergische Landesbank mit der Übernahme der SachsenLB und der rheinland-pfälzischen Landesbank schon in der Vergangenheit große Lasten geschultert habe, die erst einmal abgetragen werden müssten.

Schmiedel: "Wer jetzt vorschnell die LBBW in eine Fusion mit einer oder mehreren anderen angeschlagenen Landesbanken zwingt, der schadet unserer Landesbank, gefährdet Arbeitsplätze und bringt darüber hinaus den gesamten Bankenstandort Baden-Württemberg in schweres Fahrwasser."

Homepage Reinhold Gall MdL

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