Bildungsexperte Stefan Fulst-Blei: „Eisenmann ist im Panikmodus, weil sie nach der Streichung von 1.074 Stellen merkt, dass sie die Unterrichtsversorgung an den Schulen nicht gewährleisten kann.“
Bildungsexperte Stefan Fulst-Blei: „Eisenmann ist im Panikmodus, weil sie nach der Streichung von 1.074 Stellen merkt, dass sie die Unterrichtsversorgung an den Schulen nicht gewährleisten kann.“
SPD-Bildungsexperte Dr. Stefan Fulst-Blei hat sich gegen Vorschläge des Kultusministeriums ausgesprochen, das Versorgungsloch an Schulen mithilfe pensionierter Lehrkräfte und durch Umverteilungen zu stopfen: „Kultusministerin Eisenmann ist im Panikmodus, weil sie nach der Streichung von 1.074 Stellen merkt, dass sie die Unterrichtsversorgung an den Schulen nicht gewährleisten kann.“ Bildungspoltisches Ziel müsse eine auskömmliche Versorgung aller Schulen sein. „Eine Umverteilung, nach der es allen Standorten gleich schlecht geht, darf nicht die Vision von Grün-Schwarz für unser Bildungssystem sein“, forderte Fulst-Blei.
Erst im Februar hatte die grün-schwarze Landesregierung die Streichung von 1.074 Lehrerstellen mit Verabschiedung des Haushalts 2017 besiegelt. Laut Fulst-Blei waren die fatalen Folgen dieser Entscheidung damals für alle offenkundig: „Wenn mehr Arbeit mit weniger Lehrpersonal gestemmt werden muss, schlägt das auf die Qualität an unseren Schulen durch.“ Die grün-schwarze Landesregierung könne nicht länger abstreiten, dass ihr Spardiktat in einem bildungspolitischen Fiasko enden wird.
Dass es nun den Schulen an den Kragen gehen soll, die gut ausgestattet sind, hält der SPD-Bildungsexperte für kurzsichtig und falsch. Betroffen seien unter anderem Standorte in sozialen Brennpunkten, die besondere Herausforderungen zu meistern hätten, ohne zusätzliche Mittel aber handlungsunfähig seien. „Es wurden über Jahre hinweg gute pädagogische Konzepte weiterentwickelt, die ohne Personal nicht länger umzusetzen sind“, kritisierte Fulst-Blei.
Lehrkräfte länger arbeiten zu lassen und Flickschusterei zu betreiben, sei keine annehmbare Strategie. Stattdessen bedürfe es nachhaltiger Maßnahmen, um den Lehrerberuf attraktiver zu gestalten. Ansatzpunkte dafür seien die Arbeitsbedingungen an den Schulen, aber auch die Anerkennung des Lehrerberufs. „Es wäre an der Zeit, dass die Kultusministerin hier als Vorbild vorangeht und den Lehrkräften die Wertschätzung entgegenbringt, die sie verdienen“, mahnte Fulst-Blei.
Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg
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(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
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