Der Arbeitskreis Kultus, Jugend und Sport besucht gestern die Metropole an Rhein und Neckar. Die Arbeitskreisvorsitzende Christoph Bayer und die Mitglieder Klaus Käppeler, Gerhard Kleinböck, Sabine Wölfle und ich sowie die parlamentarische Beraterin Gerrit Bopp absolvierten ein ambitioniertes Programm. Im Rathaus empfing Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb uns sozialdemokratischen Bildungspolitiker und referierte über „Bildung aus kommunalpolitischer Perspektive“. Die Bürgermeisterin erläuterte in ihrer Präsentation u.a. das zugrundeliegende Konzept der Bildungsgerechtigkeit und das Ziel eines biographiebegleitenden Bildungsangebots. Anschließend besuchte der Arbeitskreis das in Mannheim ansässige Haus für Kultur, Bildung und Antizganismusforschung RomnoKher. Herr Daniel Strauß, der Geschäftsführer von RomnoKher, stellte in seiner Vortrag die Einrichtung und eine Studie zum Bildungserfolg von Sinti und Roma vor. Die Studie zeigte, dass noch sehr viele Anstrengungen notwendig sind, um die Situation von Sinti und Roma zu verbessern. Im Folgenden präsentierte Bürgermeisterin Dr. Freundlieb, Herr Lutz Jahre aus dem Fachbereich Bildung, Frau Dr. Wera Hemmerlich, die Geschäftsführerin der Abendakademie, und Frau Helga Hufnagel, ebenfalls von der Abendakademie, die Vorgeschichte, den gegenwärtigen Stand und die Zukunftsperspektiven des Projektes Mannheimer Unterstützungssystem Schule (MAUS). Hierbei wurde noch einmal deutlich, wie wirkungsvoll lokale Initiative vor Ort bei entsprechenden Freiräumen und bei finanziellen Handlungsmöglichkeiten der Kommunen agieren können. Abschließend besuchte der Arbeitskreis die Mannheimer SPD-Gemeinderatsfraktion. Hier diskutierten die Fachpolitiker miteinander und der Arbeitskreis machte sich ein in Bild von den in Mannheim anstehenden Vorhaben im Bereich Gemeinschaftsschule und des 9-jährigen Gymnasiums. Insgesamt ein sehr anregender Besuch, der zeigte, dass die Stadt Mannheim bei Bildungsthemen gut aufgestellt ist.


