
Dr. Mentrup im Gespräch mit Pfinztaler Jusos
Dr. Mentrup: „Unser Ziel ist es, die Anzahl der Schulabbrecher auf null zu bringen.“

Dr. Mentrup: „Unser Ziel ist es, die Anzahl der Schulabbrecher auf null zu bringen.“
Begeistert zeigten sich die Pfinztaler Jusos vom Auftreten ihres Landtagskandidaten Dr. Frank Mentrup bei der von der Geschwister-Scholl-Realschule veranstalteten Podiumsdiskussion „Bildung 21 – Was kommt nach der Landtagswahl auf Schüler, Eltern und Lehrer zu?“. In dieser Fragerunde zeigte sich, dass die Realschule sowohl in der politischen Wahrnehmung, als auch im Rahmen des finanziellen Aufwandes zwischen Gymnasium und Hauptschule aufgerieben wird. Die derzeitige Landesregierung betreibt eine Politik, bei der die Realschulen nur auf finanzielle Unterstützung hoffen können, wenn sie sich als sozialen Brennpunkt stigmatisieren. Zudem wurde aufgezeigt, dass der Unterrichtsausfall gerade in den Kernfächern überhand nimmt.
Mehr Lehrer und Schulsozialarbeiter für alle Schulen
So machte der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Dr. Frank Mentrup deutlich, dass die gegenwärtige Problemlösung von Schwarz-Gelb bei weitem nicht ausreicht. Das Kontingent der landesweiten Ersatzlehrer müsse erhöht und vor allem die Kommunikation verbessert werden, damit Unterrichtsausfälle jedweder Art kompensiert werden können und die Schüler darunter nicht leiden müssen. Auch die soziale Abfederung müsse gesichert sein. "Unser Ziel ist es, die Anzahl der Schulabbrecher auf null zu bringen,“ so Mentrup. Dafür fordert der Abgeordnete – wie auch die Lehrer und Eltern - den flächendeckenden Einsatz von Sozialarbeitern. Jede Schule im Land soll eine Schulsozialarbeiterin oder einen Schulsozialarbeiter bekommen. Damit wäre es möglich, den Lehrern den steigenden erzieherischen zugunsten des bildenden Auftrags abzunehmen.
Mehr PLätze an beruflichen Gymnasien
Auch die weiteren Bildungsmöglichkeiten eines Realschulabgängers sprach Mentrup an. So versage die Theorie, wonach man auch mit einem Realschulabschluss ohne Weiteres auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur machen könne, zunehmend im Praxistest. Der geforderte Notendurchschnitt von 3,0 werde derzeit durch die Masse an Interessierten de facto auf 2,0 erhöht. Damit sei 10000 Schülern pro Jahr die Möglichkeit des Abiturs verwehrt. Auch hier tritt die SPD dafür ein, dieses Angebot zu erweitern, damit niemand das bereits vorhandene Gefühl einer Bildung zweiter Klasse durchleben muss. Mentrup: Die logische Konsequenz muss deshalb heißen: Für bessere Bildung in Baden-Württemberg - am 27. März SPD wählen!"
Homepage Dr. Frank Mentrup MdL
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(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
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