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Notfallpraxis: Kahlschlagpläne Thema im Landtag / Born mobilisiert zum Protest: „Wir kämpfen bis zum letzten Tag!“

Veröffentlicht am 27.02.2025 in Wahlkreis

Schwetzingen/Stuttgart. Die geplante Schließung von 18 Notfallpraxen in Baden-Württemberg sorgt für massiven Widerstand in der Bevölkerung. Allein in Schwetzingen konnte ein parteiübergreifendes Bündnis aus öffentlichen Einrichtungen, Apotheken, Arztpraxen und Privatpersonen um Landtagsvizepräsidenten Daniel Born bereits über 11.000 Unterschriften für den Praxiserhalt sammeln und der Kassenärztlichen Vereinigung (KVBW) übergeben. Gemeinsam mit seinen Kollegen aus der SPD-Landtagsfraktion ruft Born nun zu einem Notfallgipfel auf, um alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen. Die Veranstaltung findet am Montag, 17. März 2025, um 17 Uhr im Landtag von Baden-Württemberg in Stuttgart statt.

Für den Schwetzinger Parlamentarier ist dieser gemeinsame Einsatz ein starkes Signal: „Das ist gelebte Demokratie. Wir haben Unterstützung aus allen Teilen der Bevölkerung, unabhängig von Alter, Beruf oder politischer Zugehörigkeit. Es zeigt sich, dass die Notfallpraxis für alle da ist – und dass sich auch diejenigen einsetzen, die sie bisher vielleicht nicht selbst gebraucht haben. So sieht Zusammenhalt aus.“

„Der ambulanten Versorgung im ländlichen Raum droht ein beispielloser Kahlschlag“, warnt Andreas Stoch, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion. Die ersten Notfallpraxen sollen bereits in wenigen Wochen schließen. „Für uns als SPD ist klar: Wir kämpfen um jede Notfallpraxis!“ so Stoch weiter.

Der Gipfel bringt Bürgermeister betroffener Gemeinden, Gesundheitsexperten und Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) zusammen. Unter den Teilnehmern sind unter anderem Prof. Dr. Andreas Pitz, Experte für Gesundheitsrecht, sowie Dr. med. Stefan Kühner, Chefarzt für interdisziplinäre Notfallmedizin. Ziel ist es, Lösungen für die drohende Unterversorgung zu finden und Druck auf die Landesregierung auszuüben.

In vielen Gemeinden Baden-Württembergs regt sich seit Monaten massiver Widerstand gegen die Schließungspläne. Die KVBW plant, rund ein Drittel der Notfallpraxen im Land zu schließen – darunter auch die in Schwetzingen.

Nach den aktuellen Plänen der KVBW soll die Schwetzinger Notfallpraxis zum 31. Juli 2025 geschlossen werden. Wie auch in anderen betroffenen Gemeinden argumentieren die Verantwortlichen mit Effizienzsteigerungen und einer besseren Steuerung der Patientenströme. Doch für viele Menschen bedeutet das eine erhebliche Verschlechterung der Gesundheitsversorgung.

Um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern die Teilnahme am Notfallgipfel in Stuttgart zu ermöglichen, organisiert Born eine gemeinsame Zugfahrt. Die Gruppe startet am Montag, 17. März, um 13:20 Uhr am Bahnhof Schwetzingen mit dem Regionalverkehr, sodass das Deutschlandticket genutzt werden kann. Nach einem Umstieg in Karlsruhe geht es weiter nach Stuttgart, wo die Ankunft um 15:28 Uhr geplant ist.

Vor Beginn des Gipfels lädt Born die Mitreisenden um 16:00 Uhr ins Haus der Abgeordneten ein. Im persönlichen Gespräch können sich die Teilnehmenden bei einem kleinen Snack über die Hintergründe der Schließungspläne informieren und sich mit dem Landtagsabgeordneten austauschen. Nach dem Gipfel, der gegen 19:00 Uhr endet, erfolgt die Rückfahrt in Eigenregie. Wer mitfahren möchte, wird gebeten, sich bis zum 13. März 2025 im Wahlkreisbüro unter daniel.born@spd.landtag-bw.de anzumelden.

Daniel Born, der die Region seit 2016 im Landtag vertritt, ruft alle Interessierten auf, diese Gelegenheit zu nutzen: „Wir müssen in Stuttgart gemeinsam zeigen, dass wir uns nicht mit den Schließungen abfinden! Kommen Sie mit zum Notfallgipfel – je mehr wir sind, desto lauter wird unsere Stimme!“

Homepage Daniel Born

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