Zufallsfoto

Neue Stadthalle in Möckmühl eingeweiht

Veröffentlicht am 30.01.2012 in Wahlkreis

Ganz so viele Menschen passen dann doch nicht in die neue Stathalle (Bildquelle: photocase.com // Mr. Nico)

Während sich in den Monaten Januar und Februar für gewöhnlich die Neujahrsempfänge häufen, steht dieses Wochenende – zumindest beim Blick in meinen Kalender – im Zeichen der Halleneinweihungen. Heute ist Möckmühl mit seiner sanierten Stadthalle dran, morgen wird im nahe gelegenen Langenbrettach die ebenfalls grundrenovierte Gemeindehalle eingeweiht.

Eine Stadt- oder Gemeindehalle ist für gewöhnlich der Dreh- und Angelpunkt des kommunalen Lebens. Hier finden die großen Feiern der örtlichen Vereine statt, hier gibt es Kultur- und Informationsveranstaltungen, hier können die Bürgerinnen und Bürger zu Versammlungen zusammen kommen. Deswegen ist es gut, dass sich die Möckmühler Gemeinderätinnen und Gemeinderäte und der Bürgermeister dazu entschlossen haben, trotz hoher Investitionen dieses Projekt anzugehen und im Vorfeld sogar einen Architekturwettbewerb zu veranstalten. Dieser ist in der Regel eine Garantie für gelungene Entwürfe und Bauten. Wenn ich die sanierte Halle von innen und außen betrachte, dann stelle ich fest: das ausführende Büro Bechler, Krumlauf, Teske hat die Erwartungshaltung, die ein guter Ruf natürlich weckt, wunderbar erfüllt. Die neue Stadtalle ist ein Schmuckstück für Möckmühl und passt sich sehr gut ins bestehende Stadtbild ein. Ich bin sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt die Entscheidung und auch die getätigte Investition auf Dauer gutheißen werden.

Ganz allein hat Möckmühl die neue Halle allerdings nicht stemmen müssen. Für kommunale Bauprojekte gibt es diverse Töpfe und Programme auf Landesebene, die solche Vorhaben unterstützen. In diesem Fall stammen die Landeszuschüsse in Höhe von rund 800 000 Euro aus dem Programm „Energetische Sanierung und soziale Infrastruktur“. Beides Bereiche, die ich für unwahrscheinlich wichtig halte. Über den Sinn und Nutzen energetischer Sanierung muss ich wohl keine Worte verlieren, das ist jedem klar. Und auch Bedeutung einer solchen Halle für das städtische Miteinander habe ich bereits angesprochen. In Zeiten, in denen viele Kommunen über den Rückgang des aktiven Vereinsleben oder die Kommerzialisierung der Freizeiteinrichtungen und Freizeitgestaltung klagen, will ich deutlich festhalten: nur wenn eine Stadt oder Gemeinde die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung steht, schafft sie die erforderlichen Rahmenbedingungen. Die Stadt Möckmühl tut dies, indem sie die sanierte Halle an diesem Wochenende den Bürgerinnen und Bürgern übergibt.

Ein Wort in eigener Sache noch zum Schluss: Als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Heilbronn stehe ich in engem Kontakt mit unseren Mitgliedsfeuerwehren. Für gewöhnlich sind die Aufgaben der Feuerwehr beim Neubau einer Stadthalle klar definiert: Beratung bei der Planung und Umsetzung des Brandschutzes und die obligatorische Einsatzübung im Vorfeld der Eröffnung, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Als ich mich vor einigen Tagen mit dem hiesigen Feuerwehrkommandanten Uwe Thoma unterhalten habe, habe ich erfahren, dass die Kameradinnen und Kameraden vor Ort die Praxistauglichkeit der sanierten Stadthalle noch auf eine andere Art getestet haben:

Bereits im Dezember 2011 hat die Feuerwehr in der noch nicht fertiggestellten Halle ihre Weihnachtsfeier abgehalten – bei einer Wehr mit rund 200 Mitgliedern in der Aktiven-, der Jugend- und der Altersabteilung eine gewisse logistische Herausforderung. Doch es wurde bei weitem nicht nur die „Feschtlestauglichkeit“ der Halle geprüft, mir wurde gesagt, dass der Druck, der durch diesen Termin entstanden ist, durchaus dazu beigetragen hat, dass am Ende der Zeitplan der Sanierung eingehalten wurde.

Ob es nun der Feuerwehr zu verdanken ist, dass die Zuschüsse des Landes durch die rechtzeitige Fertigstellung nicht verfallen sind, kann ich freilich nicht beurteilen. Jedenfalls ist eines sicher: die Kameradinnen und Kameraden erledigen nicht nur ihre originären Aufgaben, sie taugen auch zur Bauabwicklung bei öffentlichen Einrichtungen. Wenn ich daran denke, dass die Fertigstellung des neuen Innenministeriums in Stuttgart mittlerweile auf Ende des Jahres 2012 verschoben wurde, müssen wir wohl darüber nachdenken, ob die Feuerwehr Möckmühl ihre Weihnachtsfeier in diesem Jahr nicht in die Landeshauptstadt verlegen sollte…
In der Bibel steht bei Lukas 14,23 geschrieben "Auf dass mein Haus voll werde!” Heute Abend ist die Halle gut besucht und wenn ich die Aktivitäten der Möckmühler Vereine und Bürgerschaft Revue passieren lasse, dann wird dies sicher auch in Zukunft gelingen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Beteiligten viel Freude mit der neuen Stadthalle und am Sonntag einen erfolgreichen Tag der offenen Tür!

Artikel bei www.stimme.de

(Grußwort bei der Einweihung am 27.01.2012, es gilt das gesprochene Wort)

Homepage Reinhold Gall MdL

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de