
Tempo 30 in Offenburg möglichst ohne Ausnahme: Dafür plädiert Ulrike Weidt.
Mehr Sicherheit durch weniger Geschwindigkeit, diese Rechnung macht Ulrike Weidt, SPD-Vorsitzende in Offenburg, zum Thema Tempobegrenzungen auf den Offenburger Straßen auf.

Mehr Sicherheit durch weniger Geschwindigkeit, diese Rechnung macht Ulrike Weidt, SPD-Vorsitzende in Offenburg, zum Thema Tempobegrenzungen auf den Offenburger Straßen auf.
Offenburg. Ulrike Weidt plädiert für Tempo-30-Zonen ohne Ausnahmen einzelner Straßen. Über diese fahren Autos mitten in Wohngebieten mit schnellen 50 km/h - und das ganz legal. Diese Regelung zerteilt aber verkehrsberuhigte Bereiche, manche Straßen werden so unnötigerweise sogar zu Durchgangs-Trassen umgenutzt, erklärt Weidt.
Als Stückwerk kritisiert die Rechtsanwältin und sachkundige Bürgerin für Verkehrsfragen im Gemeinderat den Vorschlag der CDU-Ratsfraktion zu verschiedenen Tempo-Reduzierungen etwa an der Moltkestraße. „Das Tempo auf der Moltkestraße sollte insgesamt reduziert werden und nicht nur ein Teilbereich“, sagt Weidt. Ob dort dann 30 oder 40 km/h gefahren würde, sei zweitrangig solange dort endlich gilt, „Runter vom Gas“.
Doch auch andere Straßen könnten Geschwindigkeitsbeschränkungen gebrauchen. So ist es für Weidt unverständlich, wie gegen den Willen der Anwohner die Luisenstraße als einziger Verkehrsweg rund um den Schillerplatz nicht auch auf 30 km/h beschränkt sein soll. Dass die Anwohner die Tempo-Drosselung befürworten, zeige schon die Unterschriftenaktion, die Anlieger unmittelbar nach der Verkehrsausschusssitzung Ende Juni gestartet hatten.
Auch die Hölderlinstraße in Osten der Stadt führt als 50-km/h-Straße durch ein Wohngebiet mit Kindergarten, Kirche und Gemeindehaus - mitten im Quartier, in dem eigentlich Tempo 30 gilt. Ähnlich sieht es in der Helmholtz-Straße aus (Nordweststadt), wo derzeit noch 50 km/h erlaubt sind, rundherum aber 30. Die Wichernstraße in Albersbösch werde deshalb vom Durchgangsverkehr genutzt, weil Tempo 50 km/h erlaubt ist. Eine Geschwindigkeitsreduzierung würde die Tempo-30-Zone vervollständigen - und ebenso wie an den übrigen Orten ein Plus an Wohn- und Lebensqualität bedeuten.
Weidt argumentiert aber auch mit handfesten Zahlen: Die meisten Autofahrten innerhalb von Ortschaften sind kürzer als fünf Kilometer, heißt es in der Mitteilung des SPD-Ortsvereins. Durch ein gedrosseltes Tempo kann die maximale Verzögerung nicht größer als zwei Minuten sein. So kommt Ulrike Weidt zu folgender Frage: „Können weitere Unfallopfer der Preis für diese zwei Minuten sein?“
Homepage SPD Offenburg
05.07.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr
öffentlich
Fairtrade Gengenbach: Ernteschätzspaziergang auf den Streuobstwiesen
Gengenbach „Römerbad“ am Ziegelwaldsee
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
07.06.2026 19:19 Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung
Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. „Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Maßnahmen zur Entbürokratisierung gehen grundsätzlich in die richtige Richtung. Die zentrale Antwort… Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung weiterlesen
03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen
01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen
27.04.2026 15:26 Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften
Die SPD ruft zur Teilnahme an den diesjährigen Kundgebungen des DGB zum Tag der Arbeit am 1. Mai auf. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „#GEMA1NSAM – Für gute Arbeit“ kämpft die SPD an der Seite der Gewerkschaften für eine Entlastung der Beschäftigten und eine sichere Rente, für mehr Tarifbindung, einen höheren Mindestlohn und eine… Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften weiterlesen
30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung. Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen
Ein Service von info.websozis.de