Wie überall im Land klagen auch in Mannheim Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern über Lehrermangel und ausfallende Stunden. (Zur Situation an der Sandhofenschule s. auch die Presseinfo v. 6. Juli 2007).
In der Sandhofen-Schule ist jetzt Besserung in Sicht. Selbst wenn es direkt zum Schuljahresbeginn noch nicht klappen wird, der Mannheimer Landtagsabgeordnete Dr. Frank Mentrup ist optimistisch, dass spätestens zum 1. November ein neuer Rektor sein Amt an der Sandhofen-Schule antritt. „Alle Beteiligten auf der Schulebene, beim staatlichen Schulamt und beim Regierungspräsidium haben sich mächtig ins Zeug gelegt, hier zügig eine Lösung zu finden“. Davon ist Mentrup nach einigen Hintergrundgesprächen überzeugt. "Schneller geht es aus formalen Gründen leider wirklich nicht.“ Damit würde die fast einjährige angespannte Personalsituation an der Schule ihr endgültiges Ende finden können. Denn nicht nur die Rektorenposition war quasi unbesetzt, auch der Ausfall einiger Lehrkräfte und die unter dem Schuljahr steigenden Schülerzahlen im Realschulbereich durch Zugänge vom Gymnasium hatten der Schule zugesetzt. Zeitweise hatten die Eltern gar erwogen, ihrerseits als Aufsichten im Unterricht einzuspringen, ein Engagement, das Mentrup ausdrücklich lobte, das aber aus grundsätzlichen Gründen nicht angenommen werden konnte und letztlich auch nicht nötig war.
So sieht Mentrup optimistisch dem neuen Schuljahr entgegen, will aber weiterhin ein besonderes Auge auf die Schulsituation in Mannheims nördlichstem Stadtteil werfen. „Das Lehrerkollegium, die Eltern und auch die Schülerinnen und Schüler haben im letzten Schuljahr Herausragendes auf sich genommen, die angespannte Situation konstruktiv zu meistern, jetzt ist es an der Zeit, einmal durchatmen zu können und zu berechenbaren Zuständen zurück zu kehren, sonst sind ruck-zuck die nächsten krank“, führt Mentrup aus. Um seinem Engagement Nachdruck zu verleihen, schrieb er dieser Tage noch einen Brief an die zuständige Abteilung im Regierungspräsidium mit der Aufforderung, hier im Tempo nicht nachzulassen und die Nachfolgefrage so vorzubereiten, dass der Zeitplan eingehalten werden kann.


