Zufallsfoto

MdL Gunter Kaufmann: WWF-Aueninstitut muss in Rastatt bleiben

Veröffentlicht am 20.01.2010 in Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 20. Januar 2010

SPD-Landtagsabgerodneter sucht Unterstützung bei Landesregierung und der Stadt Rastatt

„Das international renommierte Aueninstitut gehört zu Rastatt wie die Rheinauen“ stellt Gunter Kaufmann angesichts der drohenden Schließung der Rastatter Außenstelle des Karlsruher Instituts für Gewässer und Wasserentwicklung (IWG) fest.

Das 1985 vom WWF-Deutschland in Anwesenheit des Präsidenten der größten Naturschutzorganisation World-Wildlife-Fund Prinz Philip, Herzog von Edinburgh, eröffnete Aueninstitut sollte sich in besonderer Weise dem Schutz bedrohter Auenlandschaften widmen. 2004 wurde das Aueninstitut in die Träger der Universität Karlsruhe übergeführt, blieb aber wie seinerzeit vereinbart in Rastatt.

Der WWF finanzierte im Rahmen eines Stiftungslehrstuhls weiter den größten Teil der Personalkosten und die Stadt Rastatt stellt die Räumlichkeiten zu erheblich reduzierten Mietkosten zur Verfügung. Der WWF ist bereit, bis 2014 seinen Finanzierungsanteil beizubehalten, wenn die Universität (heute Karlsruher Institut für Technologie – KIT) eine Weiterführung zusichert. „Bis heute ist mit leider noch kein tragfähiges Konzept bekannt, dass die Verstetigung der Arbeit des Aueninstituts am Standort Rastatt sicher stellt“, erklärte Gunter Kaufmann, der in dieser Angelegenheit in den kommenden Tagen ein Gespräch mit einem der beiden Präsidenten des KIT führen wird. Sollte es nicht unverzüglich zu einer Vereinbarung zwischen KIT und WWF-Deutschland kommen, müsste das Aueninstitut am 31. März 2010 seine Arbeit beendigen.

Gunter Kaufmann, der zugleich Vorsitzender der Rastatter SPD-Gemeinderatsfraltion ist, will dies in jedem Fall verhindern. Er sieht das Aueninstitut – als einen international gefragten Gesprächspartner – personell gut aufgestellt und es steht auch beim Einwerben von Drittmitteln hervorragend dar. In einem Schreiben an den Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (CDU) und die Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) legte der SPD-Parlamentarier dar, das es ein negatives Bild auf den Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg werden würde, wenn das Rastatter Aueninstitut aufgelöst werden müsste. „Der Ruf, den sich das Aueninstitut mit Prof. Emil Dister an der Spitze in der Vergangenheit erarbeitet hat, geht weit über den wissenschaftlichen Bereich hinaus“, stellt Gunter Kaufmann in einer Bewertung der Arbeit der Einrichtung fest.

Das Institut war in der Vergangenheit sowohl für die Medien als auch für die Umweltverbände ein kompetenter Ansprechpartner, der zu einer Objektivierung in vielen Fragen des Umwelt- und Naturschutzes beitragen konnte. Ende 2008 wurde das Institut durch fünf unabhängige Gutachter evaluiert, die alle zu einem positiven Ergebnis gekommen sind und eine Weiterführung der bisherigen Arbeit empfahlen.

Gunter Kaufmann erwartet daher sowohl von der Landesregierung als auch von der Stadt Rastatt eine Unterstützung für die Fortsetzung der Institutsarbeit in Rastatt.

Homepage Gunter Kaufmann

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de