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Mannheimer Morgen: Waldrennbahn erhält stilvolle Gastronomiezelte

Veröffentlicht am 12.05.2011 in Presseecho

Badischer Rennverein: Bauarbeiten nach verzögerter Genehmigung bis kurz vor dem Saisonauftakt / Verein und Morr investieren knapp 900 000 Euro

Waldrennbahn erhält stilvolle Gastronomiezelte

Von unserem Redaktionsmitglied Peter W. Ragge
Sein Blick verrät große, ja riesige Zweifel: "Ich freue mich total auf den ersten Renntag", so Stephan Buchner, der neue Präsident des Badischen Rennvereins. Doch nicht nur durch die neue Funktion ist seine Anspannung, wie er verrät, "noch größer als vorher". Er muss auch bangen, ob die Baustelle bis zum ersten Renntag am 15. Mai fertig wird.

Derzeit steht an der Waldrennbahn ein riesiger Kran, sieht man viel nackten Beton und Aluminiumstreben. "Aber das wird schon, zumindest die Gastronomie", beruhigt Peter Gaul, der bisherige Präsident. Der bekannte Bauträger-Unternehmer hatte zwar im März die Führung des Vereins an seinen bisherigen Vize Stephan Buchner weitergegeben, aber das von ihm begonnene Bauprojekt schließt er ab. Es umfasst ein neues Sanitär- und Umkleidegebäude sowie einen neuen Gäste- und Gastronomiebereich - die eigentlich schon 2010 begonnen und auch fertig sein sollten. "13 Monate hat es gedauert, bis die Baugenehmigung da war", seufzt Buchner. Die Stadt lehnte sogar zunächst ganz ab, lenkte dann aber - auf Vermittlung der SPD-Stadträtin Helen Heberer - und nach einem Gespräch mit Baubürgermeister Lothar Quast doch ein.

Einmal liegt die Waldrennbahn an einem Landschaftsschutzgebiet sowie in der Wasserschutzzone des Wasserwerks Rheinau - was hohe Hürden für jegliche bauliche Veränderung bedeutet. Zudem wählte der Rennverein eine besondere Konstruktion. Er errichtet ein neues Toilettengebäude, schafft so erstmals eine Behindertentoilette und eine Umkleide für die Amazonen - was zusammen 360 000 Euro kostet. Finanzieren will er das aus der Pacht der Gastronomie des Gästebereichs, für die der - aus dem Baumhain bekannte - Partyservice Morr verantwortlich zeichnet. Morr nimmt nochmal über eine halbe Million Euro in die Hand, lässt über dem WC-Gebäude eine stilvolle Zeltstadt mit einem Buffetzelt sowie zwei größeren (10 x 20 und 15 x 20 Meter), ringsum verglasten Leichtbauhallen entstehen, die zusammen 400 Plätze mit guter Sicht bieten. Das freilich rentiert sich nur, wenn er dies öfter als an den vier bis fünf Renntagen nutzen kann, für Firmen- oder Familienfeiern. Die Stadt bewilligte ihm jetzt 30 Termine im Jahr. "Auf die Pachteinnahmen sind wir angewiesen, schließlich erhalten wir keinen Zuschuss der Stadt mehr", so Gaul.

Mannheimer Morgen
6. Mai 2011

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