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Lesebegeisterung fördern mit der Gangsta-Oma: Born für Vorleseaktion in der Theodor-Heuss-Grundschule zu Gast

Veröffentlicht am 22.04.2024 in Wahlkreis

Oftersheim. Daniel Born, hiesiger Landtagsabgeordneter der SPD, hat die Theodor-Heuss-Grundschule in Oftersheim im Rahmen der Lesewoche besucht, die die Schule veranstaltet hat. Mit einer lebendigen Vorleseaktion aus dem Buch „Gangsta-Oma“ von David Walliams in der Klasse 3c zog Born seine junge Zuhörerschaft in den Bann der abenteuerlichen Geschichte rund um Ben und seine Oma, die geheime Juwelendiebin. Mit der Auswahl des Buches lag Klassenlehrerin Bettina Wilhelm goldrichtig: eine spannende und unterhaltsame Geschichte, die Gesprächsanlässe schafft und zum Nachdenken anregt. „Nichts ist, wie es scheint, und es bleibt bis zum Schluss überraschend“, verrät der Landtagsvizepräsident genau so viel, dass die Kinder nach seinem kurzweiligen Vortrag einen großen Wunsch äußerten: gleich weiterlesen, bitte.

„Das gemeinsame Vorlesen stärkt den Zusammenhalt und trägt dazu bei, Fantasie und Konzentration zu fördern und Kinder für das Lesen zu begeistern“, begründet Rektorin Alexa Schäfer die Initiative, eine ganze Schulwoche dem Lesen zu widmen und Promis zum Vorlesen in die Schule einzuladen.

Born betonte die Bedeutung von Leseförderung und Sprachbildung für die Entwicklung junger Menschen. „Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, sind nicht nur für den Schulstart und ihre Bildungslaufbahn besser gerüstet, sondern für das ganze Leben. Ein gutes Lese- und Sprachvermögen macht den Unterschied, denn gelungene Sprach- und Leseförderung öffnet weitere Bildungstüren. Wir dürfen nicht zulassen, dass soziale Unterschiede dazu führen, dass Kinder und Jugendliche in Bildungsverlierer und -elite aufgeteilt werden“, erklärte der Sprecher für frühkindliche Bildung der SPD-Landtagsfraktion.

Die Leseförderung gewinnt vor dem Hintergrund besorgniserregender Bildungstrends in Deutschland noch mehr an Bedeutung. Laut dem letzten IQB-Bildungstrend erreichen etwa ein Drittel der Neuntklässlerinnen und Neuntklässler im Fach Deutsch nicht den Mindeststandard im Lesen. Besonders alarmierend an den jüngsten Befunden ist, dass fehlende Lesefähigkeiten sich nach der Grundschule nur schwer aufholen lassen und sich auf den gesamten Bildungsweg auswirken.

Born warnte in diesem Zusammenhang vor den langfristigen Folgen mangelnder Investitionen in Bildung. „Wenn wir jetzt nicht das Geld, das Kitas und Schulen für gute Bildungsarbeit brauchen, in die Hand nehmen, werden die Folgekosten dramatisch sein“, mahnt der Bildungsexperte, der seit 2016 Mitglied im Ausschuss für Kultus, Jugend und Sport ist. Er setzt sich daher dafür ein, dass Sprachbildung und Leseförderung als entscheidende bildungspolitische Herausforderungen ernst genommen und entsprechend umgesetzt werden. Nur so könne man den steigenden sozialen Ungleichheiten entgegenwirken und allen Kindern gleiche Bildungs- und Zukunftschancen ermöglichen.

Homepage Daniel Born

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