
Lehrerin Barbara Hanek zeigt den Besuchern Materialien, die im jahrgangsübergreifenden Unterricht eingesetzt werden.
Ende Januar besuchte der SPD-Landtagsabgeordnete für den Mannheimer Norden Dr. Frank Mentrup die Vogelstang-Grundschule.

Ende Januar besuchte der SPD-Landtagsabgeordnete für den Mannheimer Norden Dr. Frank Mentrup die Vogelstang-Grundschule.
Begleitet wurde der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion vom Vorsitzenden des Bürgervereins und Bezirksbeiratssprecher der SPD Gunter U. Heinrich und den SPD-Bezirksbeiräten Helmut Acker und Hans Pröbstel.
Aktueller Anlass des Besuchs war die Entwicklung der Schule zur Ganztagsschule. Dieses Thema stand denn auch im Mittelpunkt der Gespräche, die Dr. Mentrup mit Rektor Wilfried Heißner und der Elternbeiratsvorsitzenden Eva Glockner führte. Was das pädagogische Konzept für die Ganztagsschule angeht, so ist die Schule gut vorbereitet. Rektor Heißner: „Das Konzept steht. Die Kolleginnen und Kollegen haben das toll auf den Weg gebracht.“ Sorgen bereitet dem Schulmann aber die Ausstattung mit Lehrkräften und ein durch den geplanten Neubau reduziertes Flächenangebot. Dabei steht und fällt der Erfolg einer Ganztagschule mit ausreichendem und qualifiziertem Personal und ge-eigneten Klassen- und Multifunktionsräumen. Heißner: „Weil wir nicht wissen, was da noch alles auf uns zukommt, blicken wir nicht ohne Angst in die Zukunft.“ Deshalb sucht er auch das Gespräch mit Kommunal- und Landespolitikern.
Dr. Mentrup: „Das Land muss bei Personalausstattung nachbessern.“
Dr. Mentrup kann die Sorgen des Rektors gut verstehen. „Die maximal sechs zusätzlichen Stunden pro Woche und Klasse, die das Land Ganztagsschulen zur Verfügung stel-len will, sind viel zu wenig. So lässt sich ein pädagogisches Konzept, das auf individuelle Förderung setzt und sich nicht auf die Betreuung am Nachmittag beschränkt, nicht verwirklichen“, kritisiert er. Gleichzeitig lobt er die Stadt Mannheim, die ihrerseits 21 Stunden pro Woche und Klasse finanzieren wird. Allerdings ist das dafür vorgesehene Stunden-gehalt zu niedrig angesetzt. „Ausgebildete Sozial- oder Musikpädagogen, selbst qualifizierte Erzieherinnen und Erzieher sind von dem veranschlagten Lohn nicht zu bekommen, damit geht es wieder zulasten der Gesamtzahl der allerdings dringend benötigten Stellen“, gibt er zu bedenken.
Dr. Mentrup: „Das Land muss die Schulbauförderrichtlinien so ändern, dass die Kommunen mehr Handlungsspielraum erhalten.“
Das zweite Problem sind die Schulbauförderrichtlinien. Die Richtlinien des Landes wer-den dazu führen, dass die Klassen- und Funktionsräume bei einem Neubau kleiner ausfallen, weil alle größer veranschlagten Räume nicht als unabweisbar gelten. „Eine Vorgabe, die gerade einer Ganztagsgrundschule überhaupt nicht angemessen ist“, meint auch die Elternbeiratsvorsitzende. „Insbesondere der jahrgangsübergreifende Unterricht, Pro-jektunterricht und individuelle Förderprogramme verlangen mehr Platz als herkömmlicher Unterricht“, macht Rektor Heißner die Ansprüche an eine moderne Schule deutlich. „Außerdem brauchen Kinder im Grundschulalter Räume zum Toben, zur gezielten Bewegung und auch, um sich mal zurückzuziehen“, ergänzt die Elternbeiratsvorsitzende Eva Glockner.
Die SPD sieht hier Handlungsbedarf, die Schulbauförderrichtlinien zu ändern. „Wir wollen, dass die Kommunen in Absprache mit den Schulleitungen in Zukunft frei über die Raumgrößen entscheiden können“, fordert Dr. Mentrup: „Wir stellen uns eine Investitionspauschale pro Schüler und pro Schuljahr vor, die das Land an den Schulträger überweist. Der kann das Geld dann vor Ort bei seinen Baumaßnahmen so einsetzen, wie er es für richtig hält, muss aber natürlich nachweisen, dass es auch für Investitionen verwendet wurde.“
Homepage Dr. Frank Mentrup MdL
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
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