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Kultusministerium erhöht Mittel für Krankheitsvertretungen im Land

Veröffentlicht am 30.04.2012 in Allgemein

Das Kultusministerium unterstützt die Regierungspräsidien mit weiteren 2,5 Millionen Euro, um damit die Mittel für den Einsatz von Krankheitsvertretern zu erhöhen. "Wir setzen alles daran, den Ausfall von Unterricht an unseren Schulen zu verhindern", erklärt Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer. "Die Eltern können sich darauf verlassen, dass eine gute Versorgung des Unterrichts für die Landesregierung absolute Priorität hat." Das Ministerium werde allerdings genau darauf achten, wie diese zusätzlichen Mittel bewirtschaftet werden. Derzeit wird abgeklärt, welche genauen Ursachen die unterschiedliche Ausgabenhöhe bei den Regierungspräsidien haben. Das Ministerium richtet eine Arbeitsgruppe ein, um das bisherige Verfahren der Ressourcenzuteilung zu verbessern. Ein zunehmender Bedarf entsteht insgesamt dadurch, dass die Erkrankung von Lehrkräften sowie vor allem eine zunehmend große Zahl von Mutterschutz-, Erziehungsurlaubsfällen sowie Beschäftigungsverboten während der Schwangerschaft die Schulen vor große Herausforderungen stellen. Eine wichtige Ursache für Unterrichtsausfall ist dabei, dass das Land bei den festinstallierten Krankheitsvertretern im bundesweiten Vergleich deutlich unterdurchschnittlich ausgestattet ist. Die neue Landesregierung will diese Reserve bis 2016 erheblich aufstocken. Im ersten Schritt ist für das Schuljahr 2012/13 eine Erhöhung um rund 200 feste Krankheitsvertreter ausgewiesen.

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