
Schwetzingen. Hunderte Kleidungsstücke fanden neue Besitzerinnen und Besitzer, die Stimmung war bestens und der Austausch mit Landtagsvizepräsident Daniel Born (SPD) stand neben dem Kleiderwechsel im Mittelpunkt: Die Kleidertauschparty im SPD-Bürgerzentrum Schwetzingen war ein voller Erfolg. „Mode ist Ausdruck unserer Persönlichkeit, aber sie hat auch eine enorme Auswirkung auf unsere Umwelt. Die Kleidertauschparty ist ein kreativer Weg, Spaß zu haben und gleichzeitig nachhaltig zu handeln“, betonte Born. Dabei verwies er auf die Umweltbelastungen der Fast-Fashion-Industrie und warb dafür, Kleidung länger zu tragen, zu reparieren oder zu tauschen. Über die große Auswahl zeigte er sich begeistert: „Hier wartet auf jeden ein neues Lieblingsstück – man muss es nur entdecken“, freute sich der Schwetzinger Abgeordnete. „Jedes Teil hat eine Geschichte – und hier beginnt für viele ein neues Kapitel.“
Auch Gemeinderätin Anna Abraham lobte die Veranstaltung: „Wunderbar, dass eine solche Veranstaltung im SPD-Bürgerzentrum in Schwetzingen stattfindet. Sie ist zu einer tollen Tradition geworden. Wir freuen uns schon auf die Neuauflage im kommenden Jahr.“ Nachhaltigkeit und Gemeinschaftssinn seien dabei eng miteinander verbunden, so Abraham weiter.
Viele Besucherinnen und Besucher stöberten entspannt durch die Kleidungsstücke, probierten an, lachten miteinander und kamen ins Gespräch. Wer nichts zum Tauschen dabei hatte, war ebenfalls willkommen und konnte sich einfach inspirieren lassen oder ein Getränk genießen.
Dass nachhaltiger Konsum immer wichtiger wird, zeigen auch Zahlen: Laut einer Greenpeace-Umfrage von 2022 kaufen deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher im Schnitt 60 Kleidungsstücke pro Jahr – tragen sie aber nur noch halb so lange wie noch vor 15 Jahren. Danach wandern viele Teile in den Müll oder in die Altkleidersammlung. Der hiesige SPD-Landtagsabgeordnete unterstrich deshalb: „Tauschen statt kaufen – das ist nicht nur ein Trend, sondern eine Notwendigkeit. Wir alle können dazu beitragen, die Welt ein Stück nachhaltiger zu machen. Und wo macht das so viel Spaß wie auf einer Kleidertauschparty bei guter Musik, tollen Kleidungsstücken mit Geschichte und inspirierenden Gesprächen?“
Denn klar ist: Die Herstellung neuer Kleidung verbraucht enorme Mengen an Ressourcen wie Wasser und Erdöl. Hinzu kommt, dass in vielen Herstellungsländern giftige Chemikalien ungefiltert in die Gewässer gelangen und damit die Umwelt und die Gesundheit von Millionen Menschen gefährden.
„Zum Glück gibt es Möglichkeiten, seine Freude an Mode auszuleben, ohne die Umwelt zu belasten. Das Zauberwort heißt second hand“, so Born.
Angesichts des Erfolgs sind sich alle Beteiligten einig: Auch 2026 wird es in Schwetzingen wieder heißen: Lieblingsteile suchen, Ressourcen schonen und nette Menschen treffen – auf Borns Kleidertauschparty.