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ICE-Neubaustrecke: Weirauch warnt vor Ablenkungsmanöver und fordert weiterhin Projektbeirat für gesamte Metropolregion

Veröffentlicht am 06.06.2019 in Landespolitik

Angesichts des Angebots der Bahn, im Zusammenhang mit der Realisierung der geplanten ICE-Neubaustrecke einen überregionalen Koordinierungsrat einzurichten, warnt der Mannheimer SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Boris Weirauch vor einer Spaltung der Region bei den Planungen der Neubautrasse für ICE- und Güterverkehr.

„Was wir nicht brauchen, ist ein weiteres Gesprächsgremium, sondern ein überregionaler Projektbeirat, der verbindliche Entscheidungen treffen kann. Zudem erschließt sich immer noch nicht, weshalb die Bahn-Trasse in südhessischen Bereich gemeinsam den Städten und Gemeinden über einen Projektbeirat realisiert werden soll, dessen Zuständigkeit aber an der Mannheimer Stadtgrenze endet“, gibt sich Weirauch mit der Ankündigung der Bahn nicht zufrieden.

„Die Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim zu planen, ohne genau zu wissen, wie man die Züge über den zentralen Bahnknoten Mannheim führen will, wirft Fragen auf“, verleiht Weirauch seiner Skepsis Ausdruck.

Der Abgeordnete will, dass der von regionalen Akteuren lange geforderte Gesprächstermin von Region, Stadt und Land beim Bundesverkehrsministerium endlich stattfindet: „Die Bahn muss auf die Stadt und die Metropolregion zugehen und Klarheit schaffen, was sie will und auf welchem Wege dies geschehen soll."

Homepage Dr. Boris Weirauch: Ihre starke Stimme im Landtag von Baden-Württemberg

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