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Elvira Drobinski-Weiß soll wieder in den Bundestag einziehen

Veröffentlicht am 05.07.2012 in Kreisverband

Elvira Drobinski-Weiß bereitet ihren erneuten Einzug in den Bundestag vor.

Der Kreisvorstand der SPD Ortenau war sich einig. Elvira Drobinski-Weiß soll auch dem 18. Bundestag angehören. Das Gremium schlägt nun die Beisitzerin im Offenburger Ortsverband als SPD-Kandidatin vor. Unter den Unterstützern im Kreisvorstand ist auch die Offenburger Ortsvorsitzende Ulrike Weidt.

Die Offenburger Abgeordnete Elvira Drobinski-Weiß will im nächsten Jahr erneut für den Deutschen Bundestag kandidieren. Die erste Hürde hat die 61-jährige nun genommen: Einstimmig wurde sie am Montag vom Kreisvorstand der SPD Ortenau vorgeschlagen. "Wir freuen uns sehr, dass Elvira Drobinski-Weiß ihre Arbeit fortsetzen möchte. Sie ist in der Ortenau präsent wie keine andere Abgeordnete und in der Landes-SPD sehr gut verankert," erklärte Karl Rainer Kopf, stellvertretender Kreisvorsitzender.

2004 war Drobinski-Weiß in den Bundestag eingezogen und hat sich in der Verbraucherpolitik einen Namen gemacht. 2009 wählte die SPD-Bundestagsfraktion die Offenburgerin zu ihrer verbraucherpolitischen Sprecherin. "Von Schwarz-Gelb kommen in der Verbraucherpolitik viele Ankündigungen. Kaum etwas wird davon umgesetzt. Ich finde, die Verbraucher haben eine bessere Regierung verdient und deshalb engagiere ich mich für einen Regierungswechsel mit der SPD vorne dran," so Drobinski-Weiß. Die nächsten Etappen für die Sozialdemokratin sind die Wahlkreisnomimierung im Herbst und der Listenparteitag der SPD-Baden-Württemberg im neuen Jahr.

Den nötigen langen Atem bewies Drobinski-Weiß im Vorfeld ihrer Kreisvorstandssitzung bei einem Besuch der Betriebsleitung des E-Werks Mittelbaden. Dort ließ E-Werk-Vorstand Helmut Nitschke die Abgeordnete auf ein Test-Fahrrad steigen, das Bewegung in Kilowatt/Stunden umrechnet. Beim anschließenden Gespräch mit den SPD-Vertretern ließ Nitschke kein gutes Haar an der deutschen Energiepolitik, die er als unbeständig, abgekoppelt und realitätsfremd bezeichnete. "Die Bundesregierung hat viele Ziele aber keinen Masterplan und auch keinen Finanzierungsplan, wie und von wem notwendige Maßnamen umgesetzt werden sollen," so Nitschke, der besonders auf die Problematik der Netze verwies, in die das E-Werk jährlich sieben Millionen Euro investiert. Auch die Kosten der Energiewende waren bei dem Gespräch Thema. "Als SPD legen wir viel Wert darauf, dass die Energiewende für die Verbraucher bezahlbar bleibt. Das ist eben auch eine soziale Frage," betonte Drobinski-Weiß.

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