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Die Freitagspost: Parlamentarier zu sein ist in einer Demokratie die größte Ehre

Veröffentlicht am 03.10.2025 in Woche für Woche

Beim Trainieren trage ich Kopfhörer. Und was das mit dem verkaufsoffenen Sonntag in Hockenheim, dem Tag der Deutschen Einheit und einem Podcast zu tun hat, erfahren Sie und Du in dieser Freitagspost.

Zuerst: Wie schön, dass ich Ihnen und Euch am Tag der Deutschen Einheit diese Zeilen schicken kann. Ein ganz besonderer Tag, an dem es so viele Gründe gibt zu feiern: Die Freiheit, die enge Freundschaft mit unseren Nachbarn in Europa, die Demokratie, die Vielfalt.

Für mich ist der Tag der Deutschen Einheit immer auch ein Festtag unseres Parlamentarismus. Schließlich waren es zwei frei gewählte Parlamente, der Deutsche Bundestag in Bonn und die Volkskammer in Berlin, die in einem unglaublichen Tempo die Wiedervereinigung konkret in Gesetz gegossen haben. Und – was wenige wissen – der Parlamentarismus ist verantwortlich dafür, dass wir am 3. Oktober und nicht an einem anderen Tag feiern. Und jetzt wird es unfassbar deutsch: Um die Nominierungs- und Listeneinreichungsfristen für die Bundestagswahl am 2. Dezember nicht zu reisen, wäre kein Tag später gegangen. Ach ja: die Nominierungen, die Listen, die Fristen.

Aber mal ehrlich. Wie oft feiern wir unseren Parlamentarismus? Vor allem, wenn man bedenkt, dass zwar jedes Land der Welt eine Regierung hat – aber die Mehrheit der Länder kein frei gewähltes Parlament. Mit Abgeordneten, die in ihrem Wahlkreis in Verantwortung genommen werden.

Ich habe das immer gelebt. Einer der Gründe für unseren Umzug von der Schwetzinger Straße in die Räume am Ebertpark war die Möglichkeit, auch mal einen vertraulicheren Rahmen für Bürger*innengespräche zu schaffen.

Vertrauen baut sich über Jahre auf – und es ehrt mich, dass Bürger*innen mit all ihren Anliegen zu mir in die Sprechstunden kommen. Aber das offene Forum in der Schwetzinger Straße war da nicht immer dienlich.

Im neuen Büro am Ebertpark gibt es die Chance, einfach auch die Tür zuzumachen und bei einer Tasse Kaffee ganz offen und unter vier Augen zu sprechen.

Und jetzt mache ich am Sonntag genau das Gegenteil. Weil wir nämlich mitten in Hockenheim sind, beteiligt sich mein Wahlkreisbüro am „Verkaufsoffenen Sonntag“ – und darum gehen wir mit der Bürger*innensprechstunde auf die Straße.

Also wer Lust und Zeit hat: einfach um 13 Uhr zum Wahlkreisbüro am Ebertpark (Karlsruher Str. 15) kommen. Und so auch ein Stück weit unseren Parlamentarismus feiern.

Wer sich übrigens den Podcast „Schwarzwälder und Butterkuchen“ von dieser Woche anhört, erfährt dort, dass für mich immer Bürger*innensprechstunde ist. Ich habe das immer so gesagt: Wenn ich aus dem Haus gehe, bin ich im Dienst. Sei es im Bus, im Schlossgarten oder im Döner-Laden.

Und da gönne ich mir nur eine Pause und die ist beim Trainieren in der Oase in Altlußheim. Denn Butterfly-Übungen machen und dabei über die Dammsanierung bei Herrenteich zu diskutieren, ist echt zu viel verlangt. Aber schon in der Sauna bin ich wieder dabei …

Mich hat mal jemand gefragt, ob das nicht zu viel ist. Nein, das ist es nicht. Parlamentarier zu sein ist in einer Demokratie die größte Ehre. Und darum ist man das immer. Erst recht, wenn der Parlamentarismus so schöne Tage schafft, wie unseren Feiertag heute.

Foto der Woche

Morgen geht es zur Demokratietour in den Landtag, gestern war ich zum Vor-Ort-Besuch. Auch das sind zwei wichtige Bausteine der Parlamentarier-Arbeit für unseren Wahlkreis. Der Vor-Ort-Besuch führte mich zum Taste Hotel Hockenheim, wo wir über aktuelle Sorgen und Ideen der Gastronomie- und Hotelbranche sprachen.

Homepage Daniel Born

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