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Die Freitagspost: Die Demokratie in Deutschland steht entschlossen an der Seite Israels

Veröffentlicht am 13.10.2023 in Woche für Woche

Gestern hatte ich eine Besucher*innengruppe auf Demokratietour im Landtag zu Gast. Und es war sofort sichtbar: wir sind in einer anderen Zeit. Sowohl vor dem Landtag als auch auf der benachbarten Oper wehte die Flagge Israels.

Es ist ein kleines symbolisches Zeichen für die Solidarität und das Mitgefühl, das die Menschen in Israel nach dem schrecklichen terroristischen Angriff erfahren. Die Nachrichten aus Israel – die grausamen Morde, die Verschleppungen und die fortlaufenden Bombardements – brechen uns allen das Herz.

Die Demokratie in Deutschland steht entschlossen an der Seite Israels. Das haben nicht nur die Regierung, die Parlamente und die Parteivorsitzenden deutlich gemacht. Sondern auch die Zivilgesellschaft in all ihrer Vielfalt.

Solidarisch mit Israel zu sein verbietet nicht mit dem palästinensischen Volk mitzufühlen. Der große Wunsch „Shalom“ schließt alle Völker ein – nicht nur wenige. Die Wahrheit ist, dass das palästinensische Volk seit Jahrzehnten als politischer Spielball von Regimen wie dem Iran und Terrorgruppen wie Hamas missbraucht wird. Und die in mehr oder weniger demokratischen Wahlen gewählten Führer der Palästinenser*innen dies zulassen oder sogar unterstützen.

Ich hatte vor vielen Jahre die Chance, als Teil einer Schwetzinger Reisegruppe rund um Stefan Rebmann das Willy-Brandt-Center in Jerusalem zu besuchen. Ein ganz besonderer Ort der Hoffnung, den die Sozialdemokratie geschaffen hat. Hier werden politische Bildungsprogramme angeboten: Für israelische Jugendliche, für palästinensische Jugendliche. Zusammen wird auf Augenhöhe diskutiert, zugehört und es wurde auch schon oft gefeiert. 

Solidarität mit Israel heißt zu respektieren, dass Israel sich gegen diesen Angriff wehren, seine Bevölkerung beschützen und die Geiseln befreien muss. Und Solidarität mit Israel heißt auch zu wollen, dass Israel damit erfolgreich ist. Ich habe aus voller Überzeugung im Netz gepostet, dass ich solidarisch mit Israel bin.

Und Solidarität mit Israel bedeutet auch weiter von dem Wunsch beseelt zu sein, dass der Region eine friedliche Zukunft ohne Terror und Krieg beschert sein kann. Es gibt Hoffnungszeichen dafür. Ich habe eines davon im Willy-Brandt-Center gesehen. Wir dürfen diese Hoffnung nie verlieren.

FOTO DER WOCHE Es war eine würdevolle und gelungene Feier: Die SPD Plankstadt wurde 125 Jahre jung.

Homepage Daniel Born

Termine Gengenbach

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