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Daniel Born: „Wir müssen den Blick weiten und uns aus den G8- und G9-Gräben hinausbewegen“

Veröffentlicht am 22.06.2018 in Landtagsfraktion

Der Bildungsexperte der SPD-Landtagsfraktion, Daniel Born, möchte die Weiterentwicklung des Gymnasiums nicht allein auf die Frage der Schulzeit, und damit auf die Frage G8 oder G9 beschränken, sondern rät zu einer breiter angelegten Analyse: „Es gibt Probleme an den Gymnasien, über die wir dringend sprechen müssen. Die Rückkehr zu G9 ist dabei aber nicht die ultimative Antwort auf die Vielzahl von Herausforderungen“. So würden Studien zwar zeigen, dass sich Kinder in der Schule zunehmend gestresst fühlen, nur gelte das leider für Schülerinnen und Schüler in G8 und G9 gleichermaßen. Da die Schulzeit offensichtlich nicht die Ursache des Problems ist, könne sie, laut Born, auch nicht die einzige passende Lösung darstellen – gleiches gelte für negative Entwicklungen des Leistungsniveaus, der Studierfähigkeit oder das veränderte Freizeitverhalten von Schülerinnen und Schülern. „Gerade weil wir die Bedenken der Eltern ernst nehmen, müssen wir den Blick weiten und uns aus den G8- und G9-Gräben hinausbewegen“, plädiert der SPD-Bildungsexperte. Wichtige Ansatzpunkte für die entsprechende Diskussion seien u.a. eine bessere individuelle Förderung sowohl leistungsstarker als auch leistungsschwacher Kinder und die Fortbildung der Lehrkräfte.

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