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Daniel Born will Schulen fit für die digitale Zukunft machen

Veröffentlicht am 03.05.2019 in Pressemitteilungen

Daniel Born MdL, Saskia Esken MdB und Dr. Ralf Göck, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, diskutierten in Brühl über zeitgemäßes Lernen, den Digitalpakt und neue Aufgaben in der Pädagogik.

Brühl. Zehn Jahre hatte die SPD um die Abschaffung des Kooperationsverbots gekämpft. Mit der Zustimmung des Bundesrats im März war es endlich so weit: Der Digitalpakt war beschlossen und nun fließen 5 Milliarden Euro Bundesmittel in die Digitalisierung von Deutschlands Schulen.

Aus den unterschiedlichen Sichtweisen von Bund, Land und Kommunen diskutierten Saskia Esken, stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe „Digitale Agenda“ der SPD-Bundestagsfraktion, Daniel Born, Schwetzinger SPD-Landtagsabgeordneter und Mitglied des Bildungsausschusses sowie Bürgermeister Dr. Ralf Göck, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Kreistag Rhein-Neckar, über die digitale Zukunft der Bildung. Die Moderation übernahmen die beiden Brühler Gemeinderatskandidaten Selcuk Gök und Pascal Wasow.

Kreistagsfraktionsvorsitzender Dr. Göck berichtete, dass die beruflichen Schulen im Rhein-Neckar-Kreis von Programmen des damaligen SPD-Kultusministeriums bis heute profitieren und gut ausgestattet sind, so könne „Industrie 4.0“ schon heute an allen Kreis-Schulen eingeübt werden. Insgesamt ist der technische Stand der Schulen im Kreis aber von Gemeinde zu Gemeinde sehr unterschiedlich. Und häufig fühlten sich die Lehrkräfte nicht entsprechend qualifiziert, um zeitgemäß zu unterrichten, so Göck. Hier müsse das Land mehr unterstützen.

Auch aus dem Publikum kam schnell die Frage nach der Kompetenz der Lehrkräfte, denn die neueste Technik helfe nichts, wenn mit dieser nicht umgegangen werden könne – da waren sich die Referent*innen und Gäste einig. Die SPD-Landtagsfraktion fordert deshalb den Ausbau der Beratung zur Erstellung von Medienentwicklungsplänen in den Schulen, Fortbildungen der Lehrkräfte und den Modellversuch „Lernendes Kollegium 4.0“, im Rahmen dessen Schulen vor Ort Dialogstrukturen und Qualifizierungskonzepte erarbeiten. Daniel Born machte hirbei deutlich: "Digitalisierung ist kein rein technischer sondern ein kontinuierlicher Qualifikations- und Qualitätsprozess. Das Land muss entsprechende Strukturen schaffen und vor Ort unterstützen." Als Beispiel nannte der Landtagsabgeordnte, der MItglied es Bildungsausschusses ist, die Medientpläne, die nur von Schule zu Schule entswickelt werden könnten.

SPD-Bundestagsabgeordnete und Digitalisierungsexpertin Saskia Esken machte deutlich: „Mir ist es besonders wichtig, dass junge Menschen in der Schule den Umgang mit dem Internet und mit den neuen Medien lernen. Die Digitalisierung ist kein Allheilmittel, aber eine Chance, auch um mehr Menschen mitzunehmen und zeitgemäßes Lernen zu etablieren, auch bei ganz praktischen Problemen: Fehler in Schulbüchern gehören künftig der Vergangenheit an, wenn ein Update schnell die Materialien auf den neuesten Stand bringen kann.“ Und Daniel Born ergänzt: „Kinder und Jugendliche sollen in unseren Schulen zu mündigen Verbraucher*innen befähigt werden.“

Um finanzielle Mittel aus dem Digitalpakt beantragen zu können, müssen die Schulen Konzepte für die Verwendung der Mittel erarbeiten. Die Schulträger können die Erarbeitung z.B. mit der Beauftragung externer Expert*innen unterstützen. Dr. Göck hierzu abschließend: „Die Schulen und die Schulträger stehen vor einer neuen, spannenden Aufgabe. Um diese finanzieren zu können, ist es wichtig, dass die Kreisumlage für die Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis gesenkt wird. Dafür wird sich die SPD-Fraktion im Kreistag weiterhin stark machen.“

Homepage Daniel Born

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