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Daniel Born und Saskia Esken zu Besuch bei Notion Systems

Veröffentlicht am 03.05.2019 in Pressemitteilungen

Schwetzinger Landtagsabgeordneter und Calwer Bundestagsabgeordnete besuchen digitales Leuchtturmunternehmen.

Schwetzingen. Erst Dialysezentrum, dann Schule und jetzt werden in der Carl-Benz-Str. 22a in Schwetzingen Hochpräzisionsdrucker hergestellt, die zu den weltweit leistungsfähigsten ihrer Art zählen. „Notion Systems“ heißt das Start-Up/Wirtschaftsunternehmen, das 2012 von vier Ingenieuren und Physikern gegründet wurde und bereits ein Jahr später vom damaligen SPD-Wirtschaftsminister Nils Schmid mit dem CyberOne-Award des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde. Bei einem Betriebsbesuch haben sich der Schwetzinger Landtagsabgeordnete Daniel Born, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, und seine Bundestagskollegin Saskia Esken aus Calw, stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe „Digitale Agenda“ der SPD-Bundestagsfraktion über das innovative, aufstrebende Unternehmen informiert.

Bei einem Rundgang zeigten die Geschäftsführer Dr. Michael Doran, Carsten Schimansky und Konstruktionsleiter Jens Münkel ihre Drucker, in denen jeweils etwa eine Million Zeilen Programmiercode stecken. Das Unternehmen, das sich durch viel Mitbestimmung und flache Hierarchien auszeichnet, produziert spezielle 3D-Drucker, z.B. für Universitäten, aber auch Hochpräzisionsdrucker u.a. für das Bedrucken von Leiterplatten und den Druck von Displays. Durch diese smarte Technologie können Ressourcen und Kosten eingespart werden, z.B. wird durch dasvon Notion Systems entwickelte Verfahren nur noch etwa die Hälfte der bisherigen Menge an Lötstopplack beim Leiterplattenbau benötigt. Zu den Kunden des Unternehmens, das weltweit auf Messen ausstellt, zählen auch große deutsche Automobilkonzerne.

Bundestagsabgeordnete Saskia Esken, Digitalisierungsexpertin, ist beeindruckt: „Hier werden kluge, nachhaltige Verfahren entwickelt, die weltweit gefragt sind – sozusagen ‚Digitalisierung made in Baden-Württemberg ‘“.

Im Gespräch wurden aber auch schnell die Herausforderungen deutlich, vor denen Start-Ups in Deutschland stehen. So sei es schwierig bei den Bedingungen am deutschen Venture-Kapitalmarkt mit internationalen Konkurrenten Schritt zu halten. Und der Fachkräftemangel sei auch in der attraktiven Region mit mehreren herausragenden Universitäten zu spüren. Daniel Born, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, dazu: „Hier wird erneut klar, dass wir dringend ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz brauchen. Die Unternehmen im Land suchen händeringend qualifiziertes Personal und die Landesregierung stellt sich quer. Die Blockade der CDU ist integrations- und wirtschaftspolitischer Unsinn.“

Esken wies außerdem auf die verbesserten Möglichkeiten zur Weiterbildung von Mitarbeitern durch das Qualifizierungschancengesetz hin: "Im digitalen Wandel werden berufliche Qualifikation und stete Weiterbildung immer wichtiger. So bekommen auch gering qualifizierte Beschäftigte eine Chance, ihren Berufsabschluss nachzuholen, andere können ihre Kompetenzen auffrischen. Weiterbildungskosten können mit bis zu 100 Prozent bezuschusst werden. Damit unterstützen wir Unternehmen dabei, in die Entwicklung ihrer Mitarbeiter zu investieren. Sogar die Lohnkosten können während der Weiterbildung bis zu 75 Prozent bezuschusst werden", betont Esken.

Homepage Daniel Born

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