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Daniel Born will ganzheitliche Förderung für Kinderbildungszentren

Veröffentlicht am 04.03.2021 in Landespolitik

Der SPD-Landtagsabgeordnete Daniel Born begrüßt die Förderung von Kinderbildungszentren im Rahmen des Gute-Kita-Gesetzes.

Brühl. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung: Es wird eine Förderung von Kinderbildungszentren geben“, freut sich der hiesige SPD-Landtagsabgeordnete Daniel Born. Soeben hat er die Mitteilung von Kultusministerin Eisenmann erhalten, dass im Rahmen des von der SPD auf Bundesebene durchgesetzten Gute-Kita-Gesetzes das Land für die Jahre 2021 und 2022 eine Modellförderung für Kinderbildungszentren anbieten wird. Ein Aber setzt der Bildungspolitiker dann hinzu: „Wie so oft, wird eben bei der frühkindlichen Bildung in der Landesregierung nur mit halber Kraft gefahren. Denn gerade weil jetzt Bundesmittel genutzt werden können, muss das Land dringend an einem ganzheitlichen Förderansatz arbeiten.“

In dem Schreiben heißt es: „Die Förderung umfasst Personalkosten für eine Projektmanagerstelle und die Fachberatung, Sachmittel für die Ausgestaltung und Projekte, Prozessbegleitung und Vernetzungstreffen.“ Genau hier sieht Born seinen Kritikpunkt, denn vor allem die Schaffung der erforderlichen Räumlichkeiten müsste sinnvollerweise gefördert werden. Als Landtagsabgeordneter bleibe er hier weiter am Ball.

Eisenmann und Born hatten nicht nur allgemein über das Thema diskutiert, sondern konkret auch über die Möglichkeiten für eine Förderung des Kinderbildungszentrums in Brühl in den letzten Monaten Briefwechsel gehabt.

Bürgermeister Ralf Göck greift den Ball auf und kritisiert wie Born die fehlende Förderung für die erforderlichen Räumlichkeiten. "Natürlich überlegen wir, uns zu bewerben, unser Projekt noch stärker von außen pädagogisch zu begleiten. Was uns aber fehlt, und das ist ausdrücklich ausgeschlossen, ist ein Baukostenzuschuss für unseren 7 Millionen Euro teuren Hort-Anbau. Was nützen uns ambitionierte pädagogische Konzepte, wenn die Räume fehlen?" so der Brühler Rathauschef.

„Mir liegt das Kinderbildungszentren-Konzept wie in Brühl sehr am Herzen, weil es frühe Bildung, gute Betreuung und Vereinbarung von Familie und Beruf auf vorbildliche Weise verknüpft.“ berichtet der Wahlkreisabgeordnete Born, der im Stuttgarter Landtag Sprecher der SPD-Fraktion für frühkindliche Bildung und somit verantwortlich für die Bereiche Kitas und Grundschulen innerhalb der Partei ist. „Bereits im letzten Jahr hatte ich die Kultusministerin mehrmals angeschrieben, dass hier eine ganzheitliche Förderung möglich gemacht werden muss. Ich bin froh, dass nun endlich wenigstens ein Programm aufgelegt wurde. Aber es ist unbefriedigend, wenn Frau Eisenmann vor Ort Projekte lobt und dann bei den eigenen Mitteln knausert.“

Für das Bildungsausschussmitglied Daniel Born sind Kinderbildungszentren weitere Leuchtturmprojekte in der Lernlandschaft. „Auf den Anfang kommt es an. Bei Kinderbildungszentren werden Elemente des Elementar- und Primarbereichs zusammengeführt und so genau dieser Anfang gestärkt“, erläutert Born.

Homepage Daniel Born

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