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Daniel Born: „Hier wird beste Bildungsarbeit geleistet“

Veröffentlicht am 20.11.2017 in Wahlkreis

die Gäste lassen sich das System mit der Hilfekordel zeigen

Einen Eindruck der hervorragenden Arbeit der Neurottschule konnte sich der Bildungspolitiker Daniel Born MdL bei einem vor-Ort-Besuch in Ketsch verschaffen.

Ketsch. Regelmäßig vereinbart das Schwetzinger Mitglied des Bildungsausschusses Termine mit Schulen, um die aktuelle Situation zu besprechen. „Momentan ist es natürlich so, dass die Gemeinschaftsschulen sich Sorgen um die Unterstützung durch die Landesregierung machen – da sind sehr falsche Signale seitens der Ministerin gesetzt worden “, so der Landesparlamentarier. Das sei deshalb bedauerlich, weil man so die wertvolle Arbeit der noch jungen Schulart nicht ausreichend wertschätze. Dabei ist das gemeinsame Lernen auf unterschiedlichen Niveaus an allen Schularten eine wichtige Aufgabe. „Die Herausforderung, allen Schülern passgenaue Angebote zu machen – ob sie nun das Abitur anstreben, einen Realschulabschluss oder einen Hauptschulabschluss – meistern die Gemeinschaftsschulen oft schon deshalb besonders gut, weil sie die Aufgabe aktiver annehmen.“, so der Bildungsexperte weiter.

Weitere Vorteile der Neurottschule, mit denen man bei Schülern und Eltern punktet und die dazu beitragen dürften, dass die Anmeldezahlen nach wie vor hoch sind und nicht alle Bewerbungen berücksichtigt werden können, dürften das Ganztagskonzept sein sowie die Möglichkeit, auch in Zeiten von G8, das Abitur dann in einer Folgeschule in 9 Jahren erwerben zu können. Schulleiter Joachim Rumold freut sich, dass die Tatsache, dass das gymnasiales Niveau angeboten wird, für eine echte Durchlässigkeit sorgt und man jederzeit das Niveau in alle Richtungen anpassen könne sobald man feststellt, den Bedürfnissen der Kinder so besser gerecht zu werden.

Für die gute Unterstützung seitens der Kommune bedankte Rumold sich stellvertretend beim anwesenden Vorsitzenden der SPD-Gemeinderatsfraktion Gerhard Jungmann. Wie Born ist auch Jungmann der Ansicht, dass „der Management-Ansatz, mit dem die Kultusministerin die Sache angeht, nicht alle Aspekte des Lernens hinreichend berücksichtigt.“

Der Besuch des Lernbüros beeindruckte die Politiker dann auch. Lehrpersonal, eine pädagogische Assistentin sowie eine Sonderpädagogin kommen hier gemeinsam zum Einsatz und gewährleisten einen optimalen Unterricht, der allen Ansprüchen gerecht wird. Wer Hilfe benötigt, klemmt eine Wäscheklammer mit dem eigenen Namen an eine Kordel und wird schnell von jemandem aufgesucht, der individuell auf Fragen eingeht. „Hier wird wirklich Schule des 21. Jahrhunderts gemacht“, zeigte sich der Bildungspolitiker abschließend angetan insbesondere vom neu gestalteten Bereich de Lernbüros. Dass derzeit auch zwei FSJler an der Neurottschule mitarbeiten, bestätigte Born in seinem Einsatz in Stuttgart, dass künftig auch der Landes-Kultusbereich ein FSJ anbietet. „Hier sehen wir immer vor Ort, wie sich junge Menschen gerne zwischen Schule und Beruf im Bildungswesen engagieren.“ so der Abgeordnete.

Homepage Daniel Born

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