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Daniel Born besucht ET Solar in Hockenheim

Veröffentlicht am 08.06.2013 in Presseecho

Hockenheim. „Wir haben so unendlich viele spannende Firmen hier – wir könnten einen Monat lang unterwegs sein“, schwärmt die SPD-Landtagsabgeordnete Rosa Grünstein. Damit dürfte sie einerseits Recht haben, andererseits den Terminkalender ihres Fraktionsvorsitzenden Claus Schmiedel deutlich überstrapazieren.

So musste die Visite im Landtagswahlkreis Schwetzingen unter dem Motto „Nah bei den Menschen“ auf ein Unternehmen beschränkt werden. Doch die ET SolarPower GmbH erwies sich als gute Wahl, um Grünsteins Einschätzung zu bestätigen.

Geschäftsführer Wolfgang Elischer berichtete der Delegation, die ergänzt wurde durch den SPD-Bundestagskandidaten im Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen, Daniel Born, und Ortsvereinsvorsitzende Ingrid von Trümbach-Zofka, von der rasanten Entwicklung der Branche und des Ende 2008 gegründeten Unternehmens mit rund 50 Mitarbeitern in der Neckarauer Straße.

Besonders beeindruckt waren die Sozialdemokraten von der Fertigungstiefe bei ET SolarPower, wo mit einer eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung an maßgeschneiderten Lösungen gearbeitet wird. Das kommt daher, dass Elischer dank der ET Instrumente GmbH über viel Know-how als Technologieunternehmen verfügt.

Die Spezialisierung auf ein bestimmtes Segment im PhotovoltaikMarkt mit kleinen Anlagen habe sich als erfolgreich erwiesen, erklärte Elischer: „Die Stückzahlen steigen stetig.“ Die Firma hat ein Energiespeichersystem entwickelt, mit dem die Kunden 70 Prozent der benötigten Energie selbst erzeugen können. Der Anteil der Photovoltaik-Anlagen mit Speicher nehme mit sinkender Förderung für die Einspeisung zu.

In Hockenheim ist ET SolarPower vor allem durch die Bürgersolaranlage im Aquadrom bekannt, die in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken erstellt und über „Sonnenscheine“ finanziert wurde. Daniel Born lobte dieses Projekt, weil es auch Menschen eine Beteiligung an der Photovoltaik-Förderung ermöglicht, die keine eigenen Dächer haben.

Kommunen noch zögerlich

Dabei nutzen Kommunen nach Einschätzung Wolfgang Elischers das Potenzial noch viel zu wenig: „Es gibt wahnsinnig viele geeignete Dachflächen in der Hand der Kommunen, aber keiner nimmt es in die Hand, sie zu nutzen.“ Kritik übte der Fachmann auch am vieldiskutierten Netzausbau. Auf dessen hohe Kosten könne verzichtet werden durch dezentrale Energieerzeugung.

Dank der schnell voranschreitenden Speichertechnologie sei Photovoltaik nicht auf den Sommer begrenzt. Die langfristige Entwicklung mit der Umwandlung von elektrischer Energie in Gas schaffe weitere Perspektiven. Vorerst setze ET SolarPower aber auf klassische Speichertechnik über Blei-Batterien und auf spezielle Montageverfahren, die für eine Leistungssteigerung sorgten.

Elischers Energie hätte für mehr Erläuterungen gereicht, doch der Zeit-Speicher der SPD war aufgebraucht – der Wieslocher Anschlusstermin wartete …

Quelle: Matthias Mühleisen, Hockenheimer Tageszeitung, 8. Juni 2013

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