Born: Baden-Württemberg braucht eine echte Wohnraumoffensive, mehr Bildungsgerechtigkeit und wirksamen Klimaschutz
Veröffentlicht am 10.03.2021 in Landespolitik
Der Schwetzinger Landtagsabgeordnete Daniel Born kämpft für eine progressive Landesregierung, eine echte Wohnraumoffensive, mehr Bildungsgerechtigkeit und wirksamen Klimaschutz. Gerade in der Pandemie zeige sich, dass die Menschen einen aktiven Staat brauchten.
Schwetzingen. Wenige Stunden vor dem Wahlsonntag stellten sich Landtagsabgeordneter Daniel Born und sein Zweitkandidat Simon Abraham in einer Zoom-Konferenz den Fragen aus der Bevölkerung. Gleich zu Beginn wurde Born gefragt, wie er die letzten fünf Jahre im Landtag beschreiben würde. Darauf antwortete der Abgeordnete: „Das waren arbeitsintensive fünf Jahre im Landtag. Ich habe viele dicke Bretter bohren müssen. Politik ist für mich eben kein Fototermin. Politik bedeutet für mich, dass ich mich für die Menschen im Wahlkreis einsetze. Mein Vorgesetzter ist nicht irgendein Ministerpräsident, meine Vorgesetzten sind die Bürgerinnen und Bürger in meinem Wahlkreis und ich bewerbe mich darum, weiterhin ihr Abgeordneter zu sein.“
Neben Anliegen aus dem Wahlkreis spielte auch das Thema bezahlbarer Wohnraum eine große Rolle. „Die Bilanz der grün-schwarzen Trägheitskoalition ist erschütternd: Der Flächenfraß ist weitergegangen und trotzdem wurde nicht mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen. Es ist ein Fakt, dass sich in der letzten Legislaturperiode die Wohnraumlücke verdoppelt hat. Wir haben 9000 Sozialwohnungen verloren und Baden-Württemberg ist das Land mit den teuersten Mieten. Wir brauchen endlich eine Wohnraumoffensive, die soziale, ökologische und ökonomische Vernunft zusammenbringt. Dafür habe ich in der Opposition unser Wohnraumkonzept erarbeitet, dass wir bei einer Regierungsbeteiligung der SPD umsetzen können“, so Born, der auch wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion ist.
Abraham betonte in diesem Zusammenhang, dass das SPD-Wohnraumkonzept auch durch die Berücksichtigung aller Wohnbedarfsformen beeindrucke. „Wir spielen nicht Häuslebauer gegen Mehrgenerationenwohnen aus, sondern stärken den Wohnungsbau durch Ermöglichung und Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks“, erläuterte der Schwetzinger Stadtrat.
Gemeinsam mit seinem Zweitkandidaten Simon Abraham aus Schwetzingen bildet Born das „Rote Tandem“, das auch tatsächlich gerne auf einem roten Tandem zu gemeinsamen Terminen radelt. Abraham, der nach 2016 in diesem Jahr zum zweiten Mal einen gemeinsamen Wahlkampf mit Daniel Born führt, wurde nach seiner Rolle als Zweitkandidat von gefragt: „Ich sehe die Zweitkandidatur ein bisschen wie Tandemfahren: Ich gebe gerne Schub und trete mit in die Pedale. Und das nicht auf der Kurzstrecke, sondern auf einer langen Fahrradtour.“
Neben der besseren Ausstattung von Schulen und Kitas, der Kita-Gebührenfreiheit, dem 365-Euro-Ticket und dem Maskenskandal von CDU-Bundestagsabgeordnetem Löbel (Born: „Das ist einfach nur beschämend“), war es Born und Abraham wichtig, auf die Rolle der Kommunen im Land einzugehen. Als Kommunalpolitiker wünscht sich Abraham einen anderen Umgang der Landesregierung mit den Kommunen: „Grün-Rot hat gezeigt, dass Kommunikation auf Augenhöhe möglich ist. Grün-Schwarz lässt die Kommunen dagegen im Stich.“
Zum Abschluss der gut besuchten und lebhaften Veranstaltung fasste Born seine Ziele für die kommende Legislaturperiode nochmals zusammen: „Ich kämpfe für eine progressive Landesregierung, eine echte Wohnraumoffensive, mehr Bildungsgerechtigkeit und wirksamen Klimaschutz. Gerade in der Pandemie zeigt sich, dass wir einen aktiven Staat brauchen. Und dafür steht die SPD in den Startlöchern.“
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