
Dr. Mentrup diskutiert mit Eltern, Lehrern und sonstigen Bildungsexperten

Dr. Mentrup diskutiert mit Eltern, Lehrern und sonstigen Bildungsexperten
Im April startete die SPD ihren „Bildungsaufbruch“, Seitdem ist der Bildungspolitische Sprecher der Landtagsfraktion Dr. Frank Mentrup landauf landab unterwegs, um mit Eltern, Lehrern, Gewerkschaften und Bildungsträgern über eine „Bessere Bildung für alle“ zu diskutieren. Ob in Heidelberg, Ettlingen, Böblingen, Schwäbisch Hall oder anderswo – überall stößt die SPD-Initiative auf große Resonanz (Hier bei einer Veranstaltung der SPD-Kreisverbände Heilbronn Stadt und Land in Schwaigern).
Eine zu frühe Auslese verhindern und eine neue Schulstruktur schaffen
Die Schulprobleme im Land bieten Zündstoff genug. Lehrermangel, die Zukunft der Hauptschule, der immer größer werdende Flickenteppich von neuen Projekten und Modellen, das achtjährige Gymnasium, zu wenig echte Ganztagsschulen und fehlende Schulsozialarbeiter, unzureichende Sprachförderprogramme. „Die Liste ließe sich leicht fortsetzten“, so Dr. Mentrup. Diesen Mängeln setzt die SPD nun ein von klaren Leitideen ausgehendes Konzept entgegen, aus denen sie umfassende Reformziele ableitet. So plädiert die Landtagsfraktion für ein breites Bildungsverständnis, für die Verhinderung zu früher Auslese und für eine neue Schulstruktur, für Chancengleichheit, Integration, individuelle Förderung, für mehr Autonomie der Schulen und eine Überprüfung der Unterrichtsmethoden, für Eltern- und Familienbildung und für eine professionelle Frühpädagogik. „Auf allen Feldern wollen wir zusammen mit den Betroffenen Reformschritte entwickeln, die vor Ort passen und die Menschen mit ins Boot nehmen, Reformschritte, die dauerhaft zu gleichen Bildungschancen und zu besserer Bildung für alle führen“, erläutert Dr. Mentrup.
Individuell fördern und Chancengleichheit herstellen
Unter dem Stichwort „Bildung ist mehr als Schule“ spricht sich die SPD für ein breites Bildungsverständnis aus. „Der Begriff Bildung muss heute ganz neu definiert werden“, ist sich Mentrup sicher. „Die engen Zuständigkeitsgrenzen zwischen Familie, Schule und Jugendhilfe müssen aufgehoben werden. Darüber hinaus ist es nicht mehr zeitgemäß, Kinder bereits nach der vierten Klasse aufzuteilen.“ Deshalb setzt sich die SPD für eine von vier auf sechs Jahre verlängerte Grundschule ein, Haupt- und Realschulen sollen zu Gemeinschaftsschulen mit einem neuen pädagogischen Konzept zusammengeschlossen werden. Der Gemeinschaftsschule kann ein gymnasialer Zweig angegliedert werden. Die SPD will das hoch selektive dreigliedrige Schulsystem abschaffen und durch ein integratives Schulsystem ersetzen. Ziel ist eine zehnjährige gemeinsame Schulzeit für alle, aber mit einer besseren Förderung für leistungsschwache wie für leistungsstarke Schüler ein. Ein Systemwechsel genügt da nach Auffassung Dr. Mentrups nicht. „Wir brauchen mehr individuelle Förderung für alle Schülerinnen und Schüler. Nur so wird der Abstand zwischen den besonders guten und den besonders schlechten Schülern endlich kleiner als bisher.“ Ziel der SPD ist es, die Chancen aller zu verbessern. „Das Gebot der Chancengleichheit erfordert es auch, dass der Flickenteppich von Modellprojekten und versuchsweise eingeführten Einzelmaßnahmen von einer Reform aus einem Guss abgelöst wird. „Die Bildungspolitik in Baden-Württemberg bleibt auf ihre Weise unter ihren Möglichkeiten. Wenn nur die Kinder an Modellstandorten profitieren, ist das ungerecht gegenüber allen anderen, die auch einen erhöhten Förderbedarf haben.“
Initiativen im Land bündeln
Mit seinen Ausführungen stößt Dr. Mentrup auf großen Zuspruch: „Die bisherigen Veranstaltungen haben mir gezeigt, dass der Frust über die unzureichende Bildungspolitik des Landes groß ist und dringender Handlungsbedarf besteht.“ Mit dem Bildungsaufbruch und dem damit verbundenen Informationsnetzwerk verbindet die SPD-Landtagsfraktion das ehrgeizige Ziel, die vielen kleinen Initiativen zur Bildungspolitik im ganzen Land, an einzelnen Schulen oder in einzelnen Gemeinden zu verbinden und über ihr jeweiliges einzelnes Thema hinaus für eine andauernde Bildungsdiskussion zu motivieren. Nur wenn sich dieser Protest organisiert und gebündelt in Stuttgart bemerkbar macht, wird Bewegung in die Bildungspolitik der Landesregierung kommen. Hier will die SPD mit ihrer Kampagne ein Motor sein. „Wir können in Baden-Württemberg nicht bis zur nächsten Landtagswahl warten, bis sich etwas in Richtung ‚Bessere Bildung für alle!’ ändert!“, ist sich Dr. Mentrup sicher und setzt unverdrossen seine Veranstaltungsreihe fort.
Homepage Dr. Frank Mentrup MdL
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
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