Zufallsfoto

Betriebsrente plus: Attraktiv für Geringverdiener – neue Chancen für gute Erträge

Veröffentlicht am 30.05.2017 in Bundespolitik

Katja Mast, Sprecherin für Arbeit und Soziales der SPD-Bundestagsfraktion

Betriebsrenten ergänzen die gesetzliche Rente. Sie sind sinnvoll und wichtig. Jetzt haben sich SPD und Union auf wichtige Details geeinigt. Damit ist der Weg für die Betriebsrente plus frei. Künftig wird die betriebliche Altersvorsorge für Geringverdiener und Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen attraktiver. Das Gesetz soll am Donnerstag verabschiedet werden.

„Das ist ein großer Erfolg für die SPD. Wir setzen damit einen weiteren zentralen Baustein aus dem Rentenkonzept von Bundessozialministerin Andrea Nahles noch in dieser Legislaturperiode um. Derzeit haben nur rund 60 Prozent der Beschäftigten einen Anspruch auf betriebliche Altersversorgung. Das sind vor allem Beschäftigte in höheren Einkommensgruppen und Beschäftigte in großen Unternehmen. Bei Geringverdienern hat nur jeder Dritte Anspruch auf eine Betriebsrente.

Wir wollen, dass mehr Menschen Betriebsrenten vereinbaren können. Damit sich zusätzliche Vorsorge auch für Menschen mit geringerem Einkommen lohnt, werden dafür Freibeträge in der Grundsicherung im Alter eingeführt. Eine neue Förderung soll Arbeitgeber motivieren, ihren Beschäftigten mit niedrigen Löhnen eine Betriebsrente zu gewähren. Hier wird der von der Regierung vorgeschlagene Betrag nochmal erhöht, wodurch wir 1,4 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zusätzlich fördern können.

Zudem haben wir in den Beratungen erreicht, dass Arbeitgeber bei Entgeltumwandlung ihre Ersparnisse bei den Sozialversicherungsbeiträgen künftig in die Altersvorsorge der Beschäftigten einzahlen.

In Zeiten niedriger Zinsen ermöglicht die Betriebsrente plus eine ertragreichere Anlage und damit höhere Renten, da stärker an der Entwicklung der Kapitalmärkte teilgenommen werden kann. Durch Tarifverträge können die Sozialpartner künftig Betriebsrentensysteme vereinbaren, in denen die Zusage des Arbeitgebers auf einen verbindlichen Beitrag beschränkt wird – Sicherheit gewährleisten die Sozialpartner, die bereits viel Erfahrung mit betrieblicher Altersvorsorge haben. Zusätzlich überwacht die Finanzaufsicht die Einhaltung der Vorgaben zum Risikomanagement und zur Bildung von Kapitalpuffern, um Schwankungen der Renten-Auszahlungen zu minimieren.

Für die SPD-Bundestagsfraktion war in den Verhandlungen immer wichtig, nach dem Regierungsentwurf weitere Verbesserungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durchzusetzen. In den Beratungen ist es der SPD gelungen, die rechtlichen Rahmenbedingungen für stabile und sichere Betriebsrenten weiter zu verbessern. Auf diese Weise verbinden wir die größeren Chancen der Betriebsrente plus mit der größtmöglichen Sicherheit für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Im Zuge des Gesetzes erhöhen wir auch die Grundzulage in der Riester-Rente auf nunmehr 175 Euro. Diese Anhebung wirkt sich vor allem für Gering- und Mittelverdiener positiv aus und erhöht deren Anreiz für eine zusätzliche Altersvorsorge.“

Homepage Katja Mast MdB

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de