MdL Gunter Kaufmann, Bernhard Ibach (AOK) und Ernst Kopp, BM von Bietigheim und SPD-Landtagskandidat, im GesprächPressemitteilung vom 14. Dezember 2010
MdL Gunter Kaufmann und Bürgermeister Kopp zu Besuch in der AOK-Außenstelle in Rastatt
„Wir haben gut gewirtschaftet und sehen daher keine Notwendigkeit, im Jahr 2011 einen Zusatzbeitrag von unseren Versicherten zu erheben“, so der stellvertretende Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, Bernhard Ibach, anlässlich eines Gespräches mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Gunter Kaufmann und Bürgermeister Ernst Kopp, SPD-Kandidat für die kommende Landtagswahl aus Bietigheim.
Nach der sehr positiv verlaufenden Mitliederentwicklung in diesem Jahr verfügt die AOK Baden-Württemberg über eine sehr solide und finanzielle Stabilität, mit der sie im kommenden Jahr auf jeden Fall ohne Zusatzbeitrag auskommen will.
Wie Bernhard Ibach ausführte, bringt uns die demographische Entwicklung immer mehr ältere Versicherte zwischen 80 und 90 Jahre und darüber hinaus. Dies schraube die Kosten der Krankenkassen in die Höhe. Schon heute sollten daher Eltern und ihre Kinder, auch wenn sie sich noch im berufsfähigen Alter befinden, über die Erstellung einer Vorsorgevollmacht bzw. Patientenverfügung nachdenken. Die Beratung hierüber ist ein wichtiger Faktor. Die Krankenkassen sehen sich als wichtiger Begleiter der kranken Menschen und ihrer Angehörigen, was von diesen als Patienten auch aufgrund der nicht unerheblichen Beiträge gefordert wird.
Die Kommunalpolitiker bestätigen, dass das soziale Krankenkassensystem in Deutschland im Gegensatz zu vielen anderen europäischen und außereuropäischen Ländern immer noch vorzüglich ist und wollen darauf achten, dass dies auch so bleibt und nicht aus den Fugen gerät. Ernst Kopp: „Sie Solidarität darf nicht aufgegeben werden!“.
Daher erscheint es wie eh und je wichtig, das zwischen Hausarzt und Patienten ein Vertrauensverhältnis aufgebaut wird und der Arzt seinen Patienten führt, wie es früher immer der Fall war. Leider wird dies durch die doppelte Facharztschiene nicht mehr grundsätzlich gewährleistet, was auch der Versichertenvertreter so sah. Soweit es im Rahmen ihrer Möglichkeiten steht, wollen die beiden SPD-Politiker hierauf positiv einwirken.