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Rastatter SPD ehrt Gunter Kaufmann

Veröffentlicht am 14.12.2010 in Pressemitteilungen

Pressemitteilung des SPD-Ortsvereins Rastatt vom 14. Dezember 2010

40 Jahre SPD-Mitgliedschaft des SPD-Landtagsabgeordneten

Über 40 Besucher konnten die beiden Ortsvereins-Vorsitzende Inge Bellan-Payrault und Bernd Schlögl auf dem diesjährigen Ehrungsabend der Rastatter SPD im Naturfreundehaus der Barockstadt begrüßen. Dieser stand ganz im Zeichen der Ehrung des SPD-Landtagsabgeordneten und langjährigen Vorsitzenden der SPD-Stadtratsfraktion, Gunter Kaufmann, für 40 Jahre SPD-Parteimitgliedschaft.

Mit Joachim Fischer hielt sein Nachfolger im Amt des Fraktionsvorsitzenden die Laudatio. Dieser belegte eindrucksvoll anhand nur weniger Zahlen die große politische Schaffenskraft von Gunter Kaufmann: 39 Jahre Rastatter SPD-Stadtrat, über 30 Jahre Mitglied der Regionalversammlung Mittlerer Oberrhein, über ein Jahrzehnt Mitglied des Rastatter Kreistages und neun Jahre SPD-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Rastatt/Murgtal. Joachim Fischer machte deutlich, dass es Gunter Kaufmann hierbei nie um die Ämter an sich ging, sondern darum, welche Gestaltungsmöglichkeiten ihm diese Funktionen gaben.

„Ohne ihn hätte es den Rastatter Ökokompromiss bei der Ansiedlung des Rastatter Daimler-Benz-Werkes nie gegeben“, machte Joachim Fischer unter dem Applaus der Anwesenden deutlich. Er sei es als Vertreter der Naturschutzverbände gewesen, der einerseits mit dem Kompromiss erst die Ansiedlung des Autokonzerns und damit Tausende von Arbeitsplätzen und Millionen von Gewerbesteuereinnahmen zum Wohl der Stadt ermöglicht hat, andererseits dem Konzern ökologische Maßnahmen im Gegenzug abgetrotzt hat. Joachim Fischer zählte hierbei den Rastatter Autotunnel sowie die Rastatter Umweltstiftung auf. An dem Beispiel zeige sich, dass Gunter Kaufmann auch nie abgehoben ist und stets den Kontakt zu den Rastatter Einwohnern und den Vereinen gesucht hat, um Anregungen für seine politische Arbeit aufzunehmen.

Als Vorsitzender des 1999 gegründeten Vereins Hardware4friends habe er mit Kursen vielen Senioren den Zugang zum Internet ermöglicht und mit den Kursbeiträgen wiederum Schulen im gesamten Landkreis und Stadtkreis Baden-Baden mit Computern und Laptops unterstützt. Joachim Fischer bedankte sich abschließend beim Jubilar, dass er sich nach seinem Ausscheiden aus dem Landtag im Frühjahr 2011 als vor kurzem neu gewählter Vorsitzender des Fördervereins der Rastatter Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte und als stellvertretender Landesvorsitzender des Naturschutzbundes (NABU) auch weiterhin für die Gesellschaft einsetzt.

Im Namen des SPD-Ortsvereins überreichte Bernd Schlögl die persönlich vom SPD-Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel und SPD-Landesvorsitzenden Nils Schmid unterschriebene Urkunde an Gunter Kaufmann. Jonas Weber nutzte in seiner Funktion als SPD-Kreisvorsitzender die Gelegenheit, auch im Namen des SPD-Kreisverbandes Gunter Kaufmann herzlich zu gratulieren. Als Zeichen besonderer Anerkennung überreichte er ihm die nur selten in der Partei verliehene Willy-Brandt-Medaille der SPD.

Auch der Bietigheimer Bürgermeister Ernst Kopp, der sich um das nach dem Rückzug von Gunter Kaufmann frei gewordene Landtagsmandat bewirbt, ergriff das Wort, um ihm zu danken. Er habe ihn immer als einen Vollblutpolitiker des alten Schlages kennen gelernt, dem es nicht um Posten und Karriere ging, sondern um die beste Sache im Interesse der Einwohner. Er wolle bei einem entsprechenden Votum der Bevölkerung bei der Landtagswahl am 27. März 2011 gerne dessen Arbeit in Stuttgart fortsetzen und seine eigenen Erfahrungen in der Kommunalpolitik und der Vereinsarbeit mit einfließen lassen.

Dies griff Gunter Kaufmann zugleich in seiner Dankesrede auf und versprach, Ernst Kopp im Wahlkampf tatkräftig zu unterstützen. Er blickte auf die Anfänge seiner politischen Laufbahn zurück, als er gemeinsam erste Schritte in der Partei mit dem damals ebenfalls frisch eingetretenen Klaus Zimmermann, dem jetzigen Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), unternahm. Auch wenn er sich selbst als sog. „Rot-Grüner“ verstand, sei für ihn auch nach dem Erstarken der Grünen Anfang der 80er Jahre immer klar gewesen, ein Sozialdemokrat zu bleiben. „Keine andere Partei kann auf solche eine über 150-jährige Tradition zurückblicken, die als Teil der Arbeiterbewegung immer die Interessen der Arbeitnehmer im Blick hatte, aber auch nie den Blick für das ökologisch notwendige und ökonomisch sinnvolle verloren hat“, so Gunter Kaufmann unter dem Applaus der Anwesenden.

Homepage Gunter Kaufmann

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