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Antrittsbesuch: Daniel Born trifft Kevin Weirether, den neugewählten Bürgermeister von Neulußheim

Veröffentlicht am 26.07.2024 in Wahlkreis

Neulußheim. Landtagsvizepräsident Daniel Born besuchte den neugewählten Bürgermeister von Neulußheim, Kevin Weirether, im Rathaus: „In unseren Kommunen entscheidet sich die Zukunft der Demokratie und es ist immer ein gutes Zeichen, wenn Menschen hierbei bereit sind, als Bürgermeister Verantwortung zu tragen“, so der SPD-Politiker und ergänzt: „Als Wahlkreisabgeordneter stehe ich regelmäßig mit den Bürgermeistern und der Bürgermeisterin unserer zehn Kommunen in Kontakt. Deshalb war es mir wichtig, Kevin Weirether nicht nur persönlich zu gratulieren, sondern mich auch intensiv mit ihm über aktuelle Herausforderungen auszutauschen.“

Bei dem Gespräch im Bürgermeisterzimmer, an dem auch der Fraktionsvorsitzende der SPD Neulußheim, Hanspeter Rausch, teilnahm, kam man schnell auf den zurückliegenden Wahlkampf zu sprechen. „Die Rückmeldungen und Gespräche im Wahlkampf sind ganz wesentlich für den Start im neuen Amt“, so der frischgewählte Bürgermeister Weirether. Born bekundete seinen Respekt für den Wahlkampfeinsatz: „Dass Sie so engagiert Haustürwahlkampf betrieben haben, wird Ihnen in Ihrer Arbeit für Neulußheim sicherlich helfen. Sie haben ein überaus überzeugendes Ergebnis im zweiten Wahlgang erreicht – es ist wichtig, dass Gemeinderat und Bürgermeister die Kommunen zusammenführen wollen, aber auch zusammenführen können“, betonte der Landtagsabgeordnete.

Der neugewählte Neulußheimer Bürgermeister skizzierte seine Agenda für die kommenden Monate, die er angehen wolle, darunter die Kinder- und Schulkindbetreuung, Stichwort Ganztagesgrundschule, und eine Verstärkung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. „Insbesondere die Vorlagen für den Gemeinderat werden ausführlicher werden, damit die Bürger besser informiert sind, was gerade besprochen wird“, so Weirether. Der 37-Jährige, der vor seinem Bürgermeisteramt Kämmerer in Sandhausen war, machte aber auch deutlich, dass viele Kommunen finanziell mit dem Rücken zur Wand stünden und dass deshalb sozialer Wohnungsbau schlicht nicht mehr möglich sei. „Da müssen das Land und der Bund helfen“, so der Bürgermeister. Born stimmte zu und erläuterte, dass es ein großes Problem für viele Bauherren sei, dass die Mittel für den Wohnungsbau vom Land immer früher auslaufen würden, wodurch die Planung erheblich erschwert würde. Born fordert schon lange, dass das Land, wie andere Bundesländer auch, auf jeden Förder-Euro des Bundes ebenfalls einen Euro Fördergeld bereitstellt: „So könnten wir die Landeswohnraumförderung kommunalfreundlich und ausreichend finanzieren.“

Hanspeter Rausch sprach die immer weiter steigenden Preise für Wohneigentum in der Region an. „Es ist leider schon so dramatisch, dass Menschen wegziehen, obwohl sie gerne bleiben würden – einfach nur, weil sie sich die Gründung einer Familie in ihrer Heimatgemeinde nicht leisten können.“ Born unterstützte diese Aussage: „Alle zehn Kommunen hier im Wahlkreis haben einen hohen Siedlungsdruck. Und das heißt: Bezahlbarer Wohnraum für Familien und die familienfreundliche Gestaltung der Städte und Gemeinden mit ausreichend Kita-Plätzen sind auf der Tagesordnung aller Gemeinden. Neulußheim ist hier keine Ausnahme. Als wohnungspolitischer Sprecher und Sprecher für frühkindliche Bildung der SPD-Fraktion ist es mir ein Anliegen, diese Themen in die landespolitische Debatte einzubringen.“

Ganz konkret berichtete Born von seinen Eindrücken während der gemeinsamen Fahrradtour mit dem ADFC und Bürgern aus dem Wahlkreis. Insbesondere, so der SPD-Politiker, sei die Gefahrenstelle an der Radwegüberquerung an der Zufahrt zur B39 angesprochen worden. Hier treffe Schülerverkehr auf eine Straße, wo die Autos mit hohem Tempo fahren würden, ohne weitere Warnhinweise oder Schutzvorrichtungen.

Kevin Weirether sicherte zu, sich dem Thema anzunehmen, wie die beiden Politiker sich insgesamt zusicherten, im engen Kontakt zu bleiben.

Homepage Daniel Born

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