Zufallsfoto

Ärztliche Versorgung im Landkreis Heidenheim

Veröffentlicht am 06.08.2014 in Pressemitteilungen

Landrat Thomas Reinhardt hatte sich mit einem Schreiben an den SPD-Landtagsabgeordneten und Minister für Kultus, Jugend und Sport Andreas Stoch gewandt und auf eine ärztliche Unterversorgung in einigen Gemeinden des Landkrieses Heidenheim aufmerksam gemacht und den Parlamentarier um Unterstützung gebeten. Andreas Stoch wandte sich daraufhin ans zuständige Ministerium in Stuttgart und an die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg.

Der Landkreis Heidenheim gilt hinsichtlich der ärztlichen Versorgung als „überversorgt“ und ist damit für Neuzulassungen gesperrt. Diese Einordnung ist dadurch begründet, weil der Landkreis insgesamt als Planungsebene betrachtet wird und eine hausärztliche Versorgung von 111,7 Prozent aufweist. In den größeren Städten des Landkreises sind durchaus ausreichend Arztpraxen vorhanden. Allerdings nützt das den kleineren Kreisgemeinden nichts, die keine Hausarztarztpraxis mehr vor Ort haben oder deren Praxis in nächster Zukunft schließt, weil kein Nachfolger sie übernehmen will. Auch eine Aufnahme in das Landesförderprogramm „Landärzte“ ist durch diese so genannte „Überversorgung“ ausgeschlossen. Ärzte, die an einer Niederlassung interessiert sind, können so nicht in den Genuss einer Förderung kommen

Andreas Stoch hat sich ans Ministerium für Arbeit und Sozialordnung gewandt und auf die strukturellen Probleme im Landkreis Heidenheim hingewiesen. Er hat sich ausdrücklich für eine Öffnung der zurzeit bestehenden Planungsebene „Landkreis“ eingesetzt, damit die Lage der einzelnen Kommunen bewertet werden kann und diese gegebenenfalls Aufnahme ins Landärzteförderprogramm finden können.

In ihrem Antwortschreiben an den Abgeordneten hat Ministerin Katrin Altpeter (SPD) zugesagt, die ärztliche Versorgung auch innerhalb der Landkreise in den Blick zu nehmen. Dafür habe der Sektorenübergreifende Landesbeirat unter ihrem Vorsitz eigens eine Arbeitsgruppe beauftragt, die sich intensiv mit diesem Thema auseinander setzt. Ziel sei dabei, unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren und Einbeziehung von Fachleuten die Möglichkeiten etwaiger Abweichungsnotwendigkeiten zu prüfen. An dieser Arbeitsgruppe werden neben den Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung auch die Kommunen und die Vertreter der Patientinnen und Patienten beteiligt. Die Ausführungen des Abgeordneten Stoch werde sie in die weiteren Überlegungen einbeziehen.

Die Ministerin betont, dass das Landesförderprogramm nur ein Mosaikstein zur nachhaltigen Sicherung der hausärztlichen Versorgung in Baden-Württemberg sein kann. Hier sieht sie speziell die Kommunen in der Mitverantwortung, attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die ansässigen Hausarztpraxen Nachfolger finden. Aufgrund der demografischen Entwicklung werde es aber besonders in ländlichen Gegenden nicht möglich sein, dass jede Gemeinde einen eigenen Hausarzt habe. Hier gelte es, die vorhandenen Kapazitäten so zu verteilen, dass die Bevölkerung trotzdem weiterhin gut versorgt sei.

Homepage Andreas Stoch

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

12.10.2026 17:43 Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas
Ich danke Bärbel Bas von Herzen für ihren Einsatz, ihre Haltung und ihr Engagement. Wir kämpfen weiter gemeinsam für die soziale Demokratie. „Bärbel Bas hat heute Morgen ihren Rücktritt von Partei- und Ministeramt erklärt. Ich habe großen Respekt vor ihrer Entscheidung. Sie trifft sie aus persönlichen Gründen, die ich zutiefst respektiere. Als Ministerin und Vorsitzende… Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas weiterlesen

09.10.2026 17:40 Wichtiges Signal für den Wohnungsbau
Die Fortführung und Aufstockung des EH55 Programms bis zum Jahresende ist ein wichtiges Signal für die Bauwirtschaft. Nun sollten die neuen Fördermöglichkeiten konsequent genutzt werden, um den dringend benötigten Neubau anzukurbeln. „Die Aufstockung der Förderung für den Neubau im Effizienzhausstandard 55 Plus und die Fortführung des Programms bis zum Jahresende sind ein wichtiges Signal für… Wichtiges Signal für den Wohnungsbau weiterlesen

26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung
Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen

25.09.2026 19:03 Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing
Umsetzung von EU-Regeln gegen Greenwashing: Koalition schafft pragmatische Lösung für Altwarenbestände Am 27. September 2026 treten neue Regeln in Kraft, nach denen Umweltaussagen in der Werbung oder auf Produktverpackungen jetzt klar und nachvollziehbar belegt werden müssen. Um einen pragmatischen und verhältnismäßigen Umgang mit Altbeständen sicherzustellen, justieren wir nach. Carmen Wegge, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin: „‘Einfach… Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing weiterlesen

14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de