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Zu Besuch in der Justus-von-Liebig-Schule

Veröffentlicht am 04.12.2007 in Presse im Wahlkreis

Dr. Frank Mentrup, MdL: „Auch schwächeren Schülerinnen und Schülern eine Berufsausbildung ermöglichen“

Schulleiterin Elisabeth Ruiner (links) hatte eingeladen, und der Landtagsabgeordnete Dr. Frank Mentrup (Mitte) und sein Kollege im Bundestag Lothar Mark (rechts) waren gekommen, um sich zu informieren und mit der Schulleitung über die Zukunft der dualen Ausbildung und verbesserte Chancen für schwächere Schülerinnen und Schüler zu diskutieren. Denn gerade für diese sieht es schlecht aus auf dem bundesdeutschen Arbeitsmarkt. „Besonders diesen jungen Menschen gehört aber unsere besondere Aufmerksamkeit“, erklärte Oberstudiendirektorin Ruiner gleich zu Beginn des Gesprächs. Zu oft jedoch scheiterten die Bestrebungen, für benachteiligte und leistungsschwächere Schüler ihren Begabungen entsprechende Berufsausbildungen anzubieten, an bürokratischen Hürden, so die Schulleiterin. Hier erhofft sie sich Hilfe von der Politik.

„Zwar ist die deutsche Form der dualen Ausbildung auch im Ausland hoch angesehen, doch haben Auszubildende in dem System den Nachteil, dass normalerweise mit dem Gesellenbrief keine weitergehende Studienberechtigung wie zum Beispiel die Fachhochschulreife verbunden ist“, sprach Frau Ruiner den zweiten Themenkreis an, um den es in dem Gespräch mit den beiden Politikern ging. Durch ein erweitertes Unterrichtsangebot für Realschüler/innen auch in Berufsschulen mit den sogenannten nichttechnischen Handwerksberufen sollte die Ausbildung zur Fachhochschulreife führen, fordert die erfahrene Schulleiterin. Vergleiche mit internationalen Partnerschulen jedenfalls ließen erkennen, dass die Berufsausbildung in Deutschland hier Nachholbedarf habe.

Bei beiden Problembereichen sagte Dr. Mentrup seine Unterstützung zu. „Es ist mir ein dringendes Anliegen, die Zukunftschancen junger Menschen zu verbessern. Ich habe den Eindruck, dass Sie hier sehr engagiert an die Sache herangehen und Ihr Bestes tun, um jungen Menschen den Start ins Berufsleben zu erleichtern. Dazu sind zukünftig auch modulare Qualifizierungen und vollschulische Ausbildungsangebote nötig, die mit Innungen und Kammern abgestimmt sind."

Homepage Dr. Frank Mentrup MdL

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