Zufallsfoto

Zu Besuch beim Förderverein für krebskranke Kinder e. V.

Veröffentlicht am 31.07.2017 in Unterwegs

Die Diagnose Krebs bei Kindern und Jugendlichen stellt die gesamte Familie vor große Herausforderungen. Unterstützung erfahren Betroffene beim Förderverein krebskranke Kinder e.V. Freiburg. Auf seine Einladung hin besuchte Gabi Rolland gemeinsam mit ihrem Fraktionskollegen Rainer Stickelberger aus Lörrach das „Elternhaus“ des Vereins.

In dem ausschließlich über Spenden finanzierten Elternhaus in unmittelbarer Kliniknähe erfahren alle Schwerkranken der Kinderklinik Freiburg und ihre Familien eine ganzheitliche Hilfe und Unterstützung. In erster Linie profitieren davon Familien aus dem unmittelbaren Einzugsbereich der Freiburger Klinik.

Stickelberger und Rolland waren bei ihrer Führung durch das Elternhaus tief beeindruckt von der dort geleisteten umfassenden Unterstützung, die beispielsweise auch eine Betreuung im Geschwisterkindergarten einschließt. Der Verein, so erfuhren Rolland und Stickelberger, arbeitet bereits seit 35 Jahren auf rein ehrenamtlicher Basis. Rund 50 Millionen Euro an Spendengeldern hat er schon in das Elternhaus, aber auch in die Kinderklinik Freiburg und die klinische Forschung investiert.

Zwei Fragestellungen, mit denen sich der Verein derzeit vorrangig beschäftigt, sind eine neuartige Behandlungstherapie und der Bau eines neuen Elternhaues, das im Zuge der neuen Kinderklinik entstehen soll. „Aktuell setzen wir uns dafür ein, dass in Freiburg auch eine neue medizintechnische Behandlungsform, die Protonentherapie, eingesetzt werden kann. Sie ermöglicht insbesondere bei Kindern mit Hirntumoren eine erfolgreichere Behandlung und kann vor allem schwerste Spätfolgen ersparen“, erläuterte Vereinsvorstand Bernd Rendler. Die Medizintechnik bietet inzwischen kleinere, kompakte Anlagen mit vergleichbarer Wirkungsweise für ca. 30 Mio. Euro an. Obwohl eine den Landeshaushalt entlastende Finanzierung über ein Leasingmodell angewandt werden könnte, scheiterte die Realisierung bislang im Aufsichtsrat des Universitätsklinikums Freiburg am Veto der Vertreter des Ministeriums.

Rolland und Stickelberger sagten ihre Unterstützung zu. Sie werden das Anliegen bei den anstehenden Haushaltsberatungen einbringen.

Professor Charlotte Niemeyer, ärztliche Direktorin der Freiburger Kinderklinik, stellte das Projekt „Kinderonkologie im badischen Raum“ (Kobra) vor. Mit Kobra wird in Baden-Württemberg erstmals der Versuch unternommen, eine ganzheitliche Versorgungsstruktur für krebskranke Kinder zu etablieren. Zu diesem Zweck sollen regionale Kliniken für die wohnortnahe Versorgung von krebserkrankten Kindern qualifiziert werden. Unter der Federführung des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsklinik Freiburg sind elf Einrichtungen in Baden daran beteiligt. Der Förderverein für krebskranke Kinder Freiburg stellt in seinem Elternhaus die Räume zur Verfügung.

Homepage Gabi Rolland MdL

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de