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Wer kann Eva helfen?

Veröffentlicht am 14.02.2014 in Presseecho

Mannheim. Die Freie Waldorfschule Mannheim organisiert aus Anlass der Leukämieerkrankung einer ihrer Schülerinnen am Samstag, 22. Februar, von 11 bis 17.30 Uhr in den Räumen der Schule zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz eine Registrierung in der Stammzellspenderdatei Rhein-Neckar (DSSD).

Seit einiger Zeit hängen vielerorts Anzeigen an den Werbeflächen und rufen zur Knochenmarkspende als Hilfe zur Behandlung bei Blutkrebs auf. Der Aufruf wird gesehen und gelesen, aber an der Freien Waldorfschule Mannheim bekam die Botschaft der Plakate schlagartig eine besondere Bedeutung, als Mitschüler, Eltern und Lehrer durch die schwere Leukämieerkrankung von Eva aus der 12. Klasse mit der konkreten Aufforderung zur Hilfe konfrontiert wurden, schreibt Sebastian Berg von der Schule in einer Pressemitteilung. Bisher konnte in ihrer Familie kein Knochenmarkspender gefunden werden.
Genetischen Zwilling finden

Doch es gibt eine Hoffnung auf Hilfe: Mit einer Registrierung in der Datei des Knochenmarkspendezentrums kann vielleicht ein genetischer Zwilling für Eva entdeckt werden. Daher wird die Waldorfschule eine solche Registrierung am Samstag, 22. Februar, organisieren. Dafür arbeiten Schüler, Eltern, Lehrer und die Schulärztin mit dem Deutschen Roten Kreuz und der Organisation Deutsche Stammzellspenderdatei Rhein-Neckar (DSSD) zusammen. Schirmherrin der Aktion ist Landtagsabgeordnete Helen Heberer (SPD), die selbst viele Jahre an der Schule unterrichtend tätig war.

Am Registrierungstag sollten zwischen 11 und 17.30 Uhr so viele Menschen wie möglich in die Waldorfschule am Neckarauer Waldweg 131 kommen, die zwischen 18 und 55 Jahren alt und gesund sind. Dort werden alle relevanten Daten erfasst. Anschließend wird eine Blutprobe entnommen. Mit diesen Daten kann eine Typisierung erfolgen und vielleicht ein Knochenmarkspender gefunden werden.

Was es in der Folge bedeutet, Spender zu sein, kann man gut auf der Homepage der Organisation Deutsche Stammzellspenderdatei Rhein-Neckar (DSSD) erfahren.

Wer darüber hinaus Fragen rund um das Thema Stammzellenspende hat, kann sich auch an die Hotline: 0800/100 40 66 oder direkt an die Schulärztin der Freien Waldorfschule wenden. Dr. Lorentz ist in der Regel vormittags unter der Telefonnummer 0621/12 86 10 41 erreichbar. zg
© Schwetzinger Zeitung, Freitag, 14.02.2014

Homepage Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.

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