Stoch: Islamischer Religionsunterricht trägt zu friedvollem Miteinander der Religionen an den Schulen bei
Stoch: Islamischer Religionsunterricht trägt zu friedvollem Miteinander der Religionen an den Schulen bei
Der Ausbau des Islamischen Religionsunterrichts geht deutlich voran: 40 weitere Schulen sind im aktuellen Schuljahr 2015/2016 neu hinzugekommen, die den bekenntnisorientierten Islamischen Religionsunterricht sunnitischer Prägung unterrichten. „Ich freue mich, dass wir noch mehr jungen Musliminnen und Muslimen die Möglichkeit bieten können, sich mit ihrer Religion fundiert und konstruktiv auseinanderzusetzen“, betonte Kultusminister Andreas Stoch angesichts der stark gewachsenen Anzahl der Standorte. Nach Abschluss der Lehrereinstellung stehen nun insgesamt 71 Schulen fest, die den Islamischen Religionsunterricht anbieten und über 60 Lehrerinnen und Lehrer, die dieses Fach unterrichten. Erstmals sind ab diesem Schuljahr auch drei Gymnasien dabei, die den Islamischen Religionsunterricht anbieten (siehe Standortliste im Anhang).
„Der Ausbau unterstreicht die starke Nachfrage. Viele muslimische Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder Islamischen Religionsunterricht in deutscher Sprache erhalten. Das Modellprojekt ist deshalb ein wichtiges Angebot für die sunnitischen Kinder und Jugendlichen in unserem Land“, betonte Kultusminister Andreas Stoch. Der Minister ist überzeugt davon, dass dieses Angebot zu einem friedvollen Miteinander der Religionen an den Schulen im Land beiträgt: „Werteerziehung spielt beim Religionsunterricht eine wichtige Rolle. Die Erfahrungen der Schulen, die bislang schon Islamischen Religionsunterricht anbieten, zeigen, dass das Verständnis der Schülerinnen und Schüler für ihre eigene Religion, aber auch die ihrer christlichen Mitschüler, gestärkt wird“, sagte der Minister.
Islamischer Religionsunterricht sunnitischer Prägung wird in Baden-Württemberg seit dem Schuljahr 2006/2007 im Rahmen eines Modellprojekts angeboten. Das Modellprojekt war ursprünglich zeitlich auf das Schuljahr 2013/2014 befristet. Im Mai 2014 hat die Landesregierung beschlossen, das Modellprojekt auf weitere Schulstandorte auszuweiten und auch Gymnasien einzubeziehen.
Unterrichtet wird der Islamische Religionsunterricht in deutscher Sprache von Lehrerinnen und Lehrern, die die sunnitische Bekenntnisprägung vorweisen und das Erweiterungsstudium "Islamische Religionspädagogik/Theologie" absolviert haben.
Weitere Informationen
Lehrerausbildung
Die Lehrkräfte für den islamischen Religionsunterricht für das Lehramt an Grundschulen bzw. das Lehramt an Werkreal-, Haupt- und Realschulen werden an den Pädagogischen Hochschulen Karlsruhe, Ludwigsburg, Freiburg und Weingarten ausgebildet; für das gymnasiale Lehramt am Zentrum für Islamische Theologie an der Universität Tübingen und am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Stuttgart. Mit der Umstellung der Lehramtsstudiengänge auf das Bachelor-/Mastersystem ab dem aktuellen Wintersemester 2015/2016 kann Islamische Theologie / Religionspädagogik als reguläres Studienfach in den Studiengängen Lehramt Grundschule, Lehramt Sekundarstufe I und Lehramt Gymnasium studiert werden.
Bildungspläne
Einsicht in die Anhörungsfassungen der neuen Bildungspläne für den Islamischen Religionsunterricht gibt es hier:
Grundschule: http://www.bildungsplaene-bw.de/,Lde/Startseite/de_a/a_gs_RISL
Sekundarstufe I: http://www.bildungsplaene-bw.de/,Lde/Startseite/de_a/a_sek1_RISL
Gymnasium: http://www.bildungsplaene-bw.de/,Lde/Startseite/de_a/a_gym_RISL
Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
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