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Vorausschauende Stellungnahme zur Hauptausschuss-Sitzung im Offenburger Gemeinderat zum Thema Wasser- und Eisrettung

Veröffentlicht am 14.01.2015 in Fraktion

Hauptausschuss-Sitzung 19.01.2015

Thema: Wasserrettungsdienst  

Unsere Anträge vom 23.03.2014

 

Offenburg - werden wir gerettet ?

 

Zu Beginn letzten Jahres kam nach jahrelangen Diskussionen im Hintergrund das Thema "Wasser- und Eisrettung in Offenburg" an die Öffentlichkeit.

Warum ? Die SPD-Fraktion hatte in zwei prägnanten Anträgen die Umsetzung des "Bereichsplanes Wasserrettung" gefordert, in dem seit 2012 ZWEI Tauchergruppen und eine Strömungsrettergruppe am zentralen Standort Offenburg festgeschrieben sind.

"Nun warten wir auf die Vorlage für den Hauptausschuss kommenden Montag", so Antragsteller Jürgen Gießler: "Ich bin mal gespannt".

Da wird sich zeigen,

- ob die 250 Mitglieder starke DLRG Ortsgruppe von Offenburg endlich ausgestattet ist und in Einsatz gehen kann;

- ob ein Offenburger Kind, das auf den Grund des Gifizsee abgesunken ist, innerhalb kürzester Zeit gerettet wird;

- ob das bei einer Party am Waltersweierer Baggersee übermütig untergegangene Mädchen gerettet oder von Feuerwehrtauchern aus Kehl geborgen wird.

Sicherlich wird auch, gerade angesichts neuerlicher Geldausschüttung in Höhe von einer halben Million Euro interessant werden,  wie die Landesmittel jeweils auf die örtlichen Untergliederungen des DLRG-Landesverbandes Baden/die Bezirke und Ortsgruppen und somit auf vergleichbare andere große Kreisstädte/Oberzentren verteilt wurden und werden.

Elementar ist natürlich gerade mit Blick auf die Bauphase des Stegermattbades die so genannte "Verkehrssicherheit" - sprich die Badeaufsicht, wenn nicht vorhanden die Wasserrettung an den Offenburger Baggerseen.

"Da darf es ja gar nicht an Ausstattung, Tauchgeräten, Fahrzeugen, und Booten fehlen, um kürzeste Interventionszeiten von Feuerwehr und DLRG zu gewährleisten", so die Fraktion, "und die Meteorologen rechnen mit einem heißen Sommer".

Aus schlimmer Erfahrung gelernt

Tragische Beispiele mussten Offenburger ja im letzten Sommer am Waltersweierer Baggersee erleben, als sich die Interventionszeit der Kehler Feuerwehrtaucher trotz allergrößter Eile und bester Voraussetzungen - sie waren bereits bei der Alarmierung mit kompletter Ausrüstung unterwegs - verdreifachte.

Wie wichtig eine funktionierende Eisrettung sein kann wurde auch am dramatischen Geschehen im letzten Winter am Burgerwaldsee deutlich.

Ein Zwölfjährige war beim Schlittschuhlaufen durch das Eis gebrochen. Polizeibeamte tasteten sich mit einer Leiter und einem Seil zu dem Jungen vor. Die "Hilfsmittel" waren ihnen von Anwohnern in aller Eile gebracht worden.

Er war noch an der Oberfläche als die Polizisten ihn aus dem Wasser ziehen konnten, ansonsten hätten Kehler Feuerwehrtaucher alarmiert werden müssen.

"Hilflos am Rand zu stehen da keiner tauchen kann/darf - unmenschlich für alle", so Gießler und "Gott sei Dank haben wir einen recht warmen Winter, bislang ohne halbzugefrorene Seen die zum Abenteuer und ersten Schlittschuhlaufen verlocken".

Gefahr erkannt - Gefahr gebannt

Am Montag im Hauptausschuss soll nun die Eis- und Wasserrettung in Offenburg "fest ins Boot" genommen werden, damit alle ab diesem Sommer wieder eine reelle Chance auf Rettung haben.

 

Die Anträge können hier eingesehen werden:

2014 03 28 Antrag Wasserrettungsdienst- Ausstattung Offenburg

2014 03 28 Antrag WasserrettungsdienstWACHE Offenburg

Homepage SPD Offenburg

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

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findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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