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„Voneinander lernen ist das Gewinner-Prinzip im Föderalismus“ / Daniel Born auf Besuchstour in Hamburg

Veröffentlicht am 21.02.2023 in Pressemitteilungen

Hamburg. Der Schwetzinger Landtagsabgeordnete Daniel Born war auf Gesprächstour in Hamburg. „Voneinander lernen ist das Gewinner-Prinzip im Föderalismus. Gerade in meinem Herzensthema Bildungspolitik wurden an der Elbe in den letzten Jahren hervorragende Fortschritte erzielt. Da will ich einen wertvollen Impuls mit für meine Arbeit im Südwesten nehmen“, so der SPD-Politiker, der seit seinem Einzug in den Landtag 2016 auch Mitglied des Bildungsausschusses ist. Zuletzt hatte Hamburg beim IQB-Bildungstrend, wo bei Viertklässlern die Basiskompetenzen in Deutsch und Mathe erhoben werden, das Länderranking angeführt, während Baden-Württemberg im Vergleich abgerutscht ist.

So standen denn auch bildungspolitische Themen im Mittelpunkt der drei Tage. Gemeinsam mit den Kollegen aus dem Bildungs-Arbeitskreis der SPD-Fraktion, dem bildungspolitischen Sprecher Stefan Fulst-Blei und der schulpolitischen Sprecherin Katrin Steinhülb-Joos, stand ein ausführlicher Austausch mit Bildungssenator Ties Rabe, ein Besuch des Instituts für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung (IfBQ) und ein Arbeitsgespräch mit den Bildungs- und Familienpolitikern der SPD-Bürgerschaftsfraktion auf dem Plan. „Gerade mit dem Sozialindex zur Ressourcenverteilung zeigt Hamburg gute Wege auf, denn hier wird danach geschaut, wo die größten Bedarfe im Bildungsbereich sind um Gerechtigkeit und Leistungsorientierung konkret voranzubringen“, erläutert Born und ergänzt: „Ich fühle mich aber auch in vielen Positionen, für die wir als SPD in Baden-Württemberg eintreten, bestätigt. Hamburg hat beispielsweise A13 für Grundschullehrkräfte und die gebührenfreie Kita. Das motiviert sehr, weiter am Ball zu bleiben.“

Neben den bildungspolitischen Gesprächen stand für den Landtagsvizepräsidenten auch ein Besuch bei der Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit und seines Vizepräsidentenkollegen Frank Schmitt auf der Agenda. „Die Parlamente sind die Herzkammern unserer Demokratie und es ist wichtig, dass wir die Verantwortung übernehmen, dass diese Herzen leidenschaftlich und geordnet zugleich schlagen können. Hier ist der Austausch immer wichtig“, erklärte Born. Weiterer Programmpunkt für Daniel Born, der sich seit Jahren für eine moderne Vielfalts- und Gesellschaftspolitik einsetzt, war der Austausch mit dem Regenbogen-KonsulT, einer Vereinigung lesbischer und schwuler Theologen der evangelischen Nordkirche. Hier stand insbesondere das Zusammenspiel von Glauben, Akzeptanz und Solidarität in der diversen Gesellschaft im Mittelpunkt.

Besonders am Herzen lagen Born zwei konkrete Einrichtungsbesuche während seines Aufenthalts. Einmal der Besuch der Kita der Elbkinder in Lurup: Eine Sprach-Kita, die bei über einhundert verschiedenen gesprochenen Familiensprachen der Kinder große Erfolge mit der alltagsintegrierten Sprachvermittlung aufzuweisen hat. Der zweite Einrichtungsbesuch galt der Kirchdorf-Grundschule in Wilhelmsburg. Hier nahm Born sowohl an der täglichen Lesezeit als auch an der Vorschulklasse und dem Programm „Rechtsschreibdetektive“ teil.

„Lese- und Sprachkompetenzen umfassend zu fördern ist eine der zentralen Aufgaben unseres Bildungssystems. Es ist beeindruckend zu sehen, wie es hier gelingt, durch das Lesen Kompetenzen für die kritische Auseinandersetzung mit dem Gelesenen zu vermitteln und so Kunst und Literatur für Kinder bedeutsam zu machen. Zu den großen Stärken der täglichen Lesezeit gehört gerade ihre Regelmäßigkeit“, fasste der Schwetzinger Abgeordnete seine Eindrücke zusammen.

Homepage Daniel Born

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