Zufallsfoto

Unsere Gedanken sind bei den Menschen in Japan

Veröffentlicht am 15.03.2011 in Allgemein

Japan blickt dieser Tage in den Abgrund. Nach dem schwersten Erdbeben seit mehr als 1000 Jahren und einem gewaltigen Tsunami unvorstellbaren Ausmaßes droht nun der nukleare Super-GAU. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in Japan, die unermessliches Leid ertragen und dem Tod ins Auge sehen müssen.
 

Die Ereignisse, die wir derzeit in den Medien verfolgen, sind eine Mahnung an die ganze Welt. Sie machen auf schrecklichste Art und Weise deutlich, wie vermessen der Glaube an die Beherrschbarkeit der Kernenergie ist. Sie gleicht eher einem Tanz auf dem Vulkan, der nur so lange gut geht, wie nichts Unvorhergesehenes geschieht.

Die erste Reaktion der CDU ist angesichts des Geschehens in Japan unverständlich. Alles spricht dafür, dass sie diese gefährliche Strategie um jeden Preis fortführen will. Der Unionsfraktions-Vize im Bundestag Michael Fuchs verwies sogar darauf, dass es keine Berechtigung gäbe, von den Ereignissen in Japan auf Deutschland zu schließen. Damit soll den Kritikern gleich der Mund verboten werden!

Es ist richtig, dass ein Erdbeben von der Stärke des japanischen in Deutschland extrem unwahrscheinlich ist. Doch auch in Japan hieß es jahrelang, die Atommeiler verfügen über die modernsten Sicherheitsstandards.  So äußern sich auch die Kraftwerksbetreiber in Deutschland. Doch die deutschen Kernkraftwerke sind nahezu ungeschützt gegen etwaige terroristische Angriffe oder Flugzeugabstürze. Die sieben ältesten deutschen Meiler verfügen über Schutzhüllen, die nicht einmal dem Einschlag eines Sportflugzeuges widerstehen könnten. Eine Studie des BUND vom 9. März 2011 offenbart gravierende Sicherheitsmängel in den vier in Baden-Württemberg stehenden AKW’s (Philippsburg 1 + 2, Neckarwestheim 1 + 2). Es ist verantwortungslos, dass  der Reaktor Phillipsburg 1, der im Zuge des rot-grünen Atomausstiegs 2013 abgeschaltet werden sollte, nun im Rahmen der Laufzeitverlängerung bis 2020 am Netz bleiben soll.

Für mich haben die Ereignisse vor allem eines gezeigt: Es gibt keine sichere Atomkraft - nirgendwo auf der Welt. Die Nuklearenergie ist und bleibt eine Gefahr für die Menschen. Und diese Gefahr ist umso größer, je älter und unsicherer die Kraftwerke sind. Niemand von uns will auf Kosten der Angst in Japan Politik machen. Dennoch dürfen die Ereignisse nicht ohne Konsequenzen für die Politik bleiben: mit der Atomkraft muss Schluss sein. Ich sehe nur eine Regierung, die dazu in der Lage ist. Eine Regierung unter Führung der SPD, der Partei des leider viel zu früh verstorbenen Visionärs der erneuerbaren Energien Hermann Scheer. Wir garantieren eine Energieversorgung, die nachhaltig, sauber und im Blick auf Japan auch ungefährlich für die Menschen im Land ist!
 


Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de