Der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Finanzen und Wirtschaft Nils Schmid eröffnete heute die Ausstellung "Die Wittelsbacher am Rhein. Die Kurpfalz und Europa." Für die Ausstellung arbeiten die Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen zusammen. "Die Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg macht die Ausstellung in dieser Dimension überhaupt erst möglich. So machen wir die Geschichte der Wittelsbacher und der Kurpfalz für die Menschen erlebbar", so der Minister. Die Ausstellung ist eine der größten in Deutschland im Jahr 2013. Sie findet im Museum Zeughaus der Reiss-Engelhorn-Museen sowie im Barockschloss Mannheim statt und zeigt die Geschichte der Kurfürstenfamilie der Wittelsbacher und der Kurpfalz. Ermöglicht wird die Ausstellung durch eine Kooperation der Reiss-Engelhorn-Museen mit den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg. "Als echter Schauplatz der Geschichte der Wittelsbacher ist gerade das Barockschloss Mannheim ein authentischer Ausstellungsort", so Schmid. Die Ausstellungsstücke stammen aus ganz Europa. Vom Louvre über die Britische Library bis hin zur Vatikanischen Bibliothek wurden sie in Mannheim nun zusammengetragen. Auch die sogenannte "Goldene Bulle" wird ab November gezeigt. Dieses wertvolle Buch aus dem 14. Jahrhundert zählt mittlerweile zum Weltdokumentenerbe.
Ich wünsche unseren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein süßes und erfolgreiches Neujahrsfest und bedanke mich für die gute Zusammenarbeit und das bürgerschaftliche Engagement der jüdischen Gemeinde in Mannheim.
Claus Schmiedel: „Die „Zurück-auf-Null“-Entscheidung verabschiedet den allseits kritisierten Erstversuch von Ministerin Bauer und sorgt für einen ergebnisoffenen und sachorientierten Entscheidungsprozess“ SPD-Fraktionsvorsitzender Claus Schmiedel äußerte sich zufrieden über das Einlenken der Grünen in der Diskussion um die Neuausrichtung der baden-württembergischen Musikhochschulen. „Wir gehen in der jetzt entstandenen Situation davon aus, dass Ministerin Theresia Bauer darauf verzichtet, ihr unabgestimmt entwickeltes Konzept als Grundlage der weiteren Diskussion heranzuziehen“, so Schmiedel. Dies sei eine zwingende Voraussetzung, um die fünf Musikhochschulen aus der entstandenen Gegnerschaft wieder zurück in die Kooperation zu führen. Denn ohne eine konstruktive Haltung der Musikhochschulen untereinander, unbeeinträchtigt von Misstrauen und Winkelzügen, sei keine Lösung zu erwarten. Die SPD-Fraktion hat den notwendigen Dialogprozess bereits eingeleitet und plant gemeinsam mit ihrem grünen Koalitionspartner eine Anhörung im Oktober, in der mit allen Beteiligten und Betroffenen ein Austausch über die Weiterent-wicklung der Musikhochschullandschaft im Land stattfinden soll. „Wir müssen darüber sprechen, welches musikalische Angebot die Gesellschaft und das Land Baden-Württemberg brauchen, wie die Musikhochschulen derzeit diesen Bedürfnissen gerecht werden und wo möglicherweise Synergien denkbar sind“, so schildert Schmiedel seine Erwartungen an die Anhörung. Eine wichtige Rolle spiele dabei auch die regionale Bedeutung der Musikhochschulen, auf deren Ausstrahlung die Jugendmusikschulen, die Musikvereine und die vielen privaten Ensembles angewiesen sind. Klare Erwartungen formuliert der Mannheimer Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Fulst-Blei: "Bei der Diskussion um Sparziele darf die Qualität nicht aus dem Auge verloren gehen. Am Ende der Neudiskussion muss die Klassik an der Musikhochschule Mannheim erhalten bleiben. Vor allem erwarte ich, dass nicht überproportional auf Kosten von Mannheim gespart wird." Hier ist sich Fulst-Blei mit seiner Kollegin Helen Heberer, MdL einig.
MdL Dr. Stefan Fulst-Blei: „Wir stellen uns den Herausforderungen und setzen dabei auf die GEW als kompetente und kritische Wegbegleiterin unserer Bildungspolitik“
„Wir begrüßen die differenzierte Kommentierung der GEW zur grün-roten Bildungspolitik auf ihrer heutigen Pressekonferenz, in der verschiedenste Themen angesprochen wurden. Die CDU hat jahrzehntelang zentrale Reformen im Bildungsbereich verschlafen. Hierdurch ist ein enormer Handlungsdruck entstanden, der die grün-rote Bildungspolitik seit Regierungsantritt begleitet. Diese Ausgangssituation gilt es stets zu betonen“, so Dr. Stefan Fulst-Blei, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. „Wir brauchen die GEW auch weiterhin als kritischen und kompetenten Wegbegleiter unserer Bildungs-reformen und sind gerne gesprächsbereit. Aufgrund der unterschiedlichen Rollen kann es logischerweise nicht an allen Punkten eine Einigung geben. Aus Gewerkschaftssicht ist zum Beispiel die Forderung legitim, dass keinerlei Lehrerstellen abgebaut werden dürfen. Allerdings haben wir in der Regierung auch eine Gesamtverantwortung für den Haushalt, so dass angesichts stark rückläufiger Schülerzahlen Einsparungen auch im Kultusbereich umgesetzt werden müssen“, so Fulst-Blei weiter. In diesem Zusammenhang werde selbstverständlich auch über das Thema Altersermäßigung diskutiert.
Die Einsparungsmaßnahmen von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer zum Abbau von Studienplätzen bei der klassischen Musikausbildung an der Musikhochschule Mannheim wurden am vergangenem Dienstag, 03.09.2013 von Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf dem Prüfstand gestellt. Kretschmann kündigte an, neue Überlegungen bei den Kürzungsmaßnahmen anzustellen, womit das geplante Vorhaben der Ministerin vorerst gestoppt sei.
„Ich begrüße ausdrücklich, dass die breit angelegte Mobilisierung der Studierenden und der gesamten Stadt zum Einlenken geführt hat und der Ministerpräsident in Mannheim erklärt hat, die Sparpläne noch einmal überdenken zu wollen“, meldete der Mannheimer Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Fulst-Blei.
Das Konzept zur Schließung der Klassiksparte an der Musikhochschule sah Fulst-Blei von Beginn an kritisch: „Es kann nicht sein, dass Mannheim bei den Sparmaßnahmen überproportional in Mitleidenschaft gezogen werden soll.“
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
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