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Mannheimer Morgen: Seit 33 Jahren "unbequem, aber stets fair"

Seckenheim: "Neckar-Bote-Singers" feierten im voll besetzten Pfarrzentrum musikalisch-närrisches Jubiläum

Seit 33 Jahren "unbequem, aber stets fair"
Von unserem Mitarbeiter Hartwig Trinkaus

Voll besetzt war das Pfarrzentrum St. Clara, in das die "Neckar-Bote-Singers" zu ihrer närrischen Geburtstagsfeier eingeladen hatten. In dreimal elf Jahren hat das Quartett nicht nur den Weg in die Herzen der Seckenheimer Narren, sondern auch viel Anerkennung im regionalen Umfeld gefunden.

Die Besonderheit von Marion Kreisel, Reginald Blümmel, Clemens Schlenkrich und Jürgen Zink ist, dass sie es als "Neckar-Bote-Singers" nicht nur verstehen, mit selbst komponierten Stimmungsliedern - wobei der "Kurpfälzer Narrenmarsch" als Hymne regionaler Fasnacht besonders herausragt - für beste Laune zu sorgen. Sie halten daneben Politik, Kommunal- und Lokalgeschehen mit ihrem in der Region einmaligen, in den Prunksitzungen der Zabbe gesungenen Protokoll, gekonnt den Spiegel vor. Dabei, so bestätigte der frühere Seckenheimer Gemeindesekretär und Ilvesheimer Altbürgermeister Roland Esche in seiner Laudatio, sei das Quartett oft unbequem, aber immer fair und treffend gewesen.

Mannheimer Morgen: Drängen auf L 6-Ausbau

Polizei: Heberer bei Kooperation der drei Gewerkschaften

Drängen auf L 6-Ausbau
Die Kooperation Mannheimer Polizeigewerkschaften und die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer haben eine neue Initiative gestartet, um die ins Stocken geratenen Pläne für die Sanierung und einen Anbau für das Polizeipräsidium doch noch zu realisieren.

Die aus der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und dem Bund Deutscher Kriminalbeamten (BDK) bestehende Kooperation will sich bis zu den Landtagswahlen 2011 "permanent dem Thema Anbau widmen und dazu die Bevölkerung mit Flugblattaktionen einbinden", wie Egon Manz (DPolG) auch im Namen von Thomas Mohr (GdP) und Hans-Peter Alcnauer (BDK) ankündigte. Bei einem Gespräch mit Heberer trugen sie ihr noch einmal die lange Geschichte dieses Projekts vor. "Immerhin ist seit 2002 von Ministerpräsident Oettinger persönlich der Baubeginn versprochen, und da wundert man sich, wenn im Keller lediglich zwei Wände niedergerissen und neu eingezogen wurden, um Duschen einzubauen", staunte Heberer. "Gleichzeitig gibt es Amtszimmer, in welchen sich nach starken Regenfällen Pfützen bilden." Das seien "unhaltbare Zustände, die keine Form der Anerkennung gegenüber einer Berufsgruppe sind, die wir so gerne als Freund und Helfer bezeichnen", so Heberer. Sie hält die Auskunft des Finanzministeriums, es gebe keine Investoren für den Anbau (den das Land dann mieten will), für einen Vorwand - denn sowohl bei ihr als auch bei den Gewerkschaften haben sich interessierte Firmen gemeldet. pwr

Mannheimer Morgen
6. November 2009

Mannheimer Morgen: "Das Gestern nicht vergessen"

Religionen: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit feiert 50-jähriges Bestehen

"Das Gestern nicht vergessen"
Von unserem Redaktionsmitglied Simone Kiß-Epp

Sich verstehen lernen bei gegenseitiger Achtung aller individuellen Unterschiede - seit 50 Jahren arbeiten in Mannheim Menschen am interreligiösen Dialog, um nach den schrecklichen Ereignissen der Schoa das lähmende Schweigen zwischen Juden und Christen zu durchbrechen und die Zukunft hier in der Region gemeinsam zu gestalten. Ihr Jubiläum feierte die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Rhein-Neckar jetzt mit einem Festakt im Jüdischen Gemeindezentrum.

"Am Heute und Morgen bauen, ohne das Gestern zu vergessen", benannte Stadträtin und Landtagsabgeordnete Helen Heberer die Aufgabe der Gesellschaft, der sie im Namen der Stadt gratulierte. Sie erinnerte an die Deportation von 2000 Mannheimer Juden im Oktober 1940 und an das Zitat von Primo Levi - "es ist geschehen, also kann es wieder geschehen". In diesem Satz stecke die Forderung nach Neugestaltung, und die christlich-jüdische Gesellschaft habe diese Forderung aufgenommen. "Ein persönliches Anliegen, ja sogar ein Bedürfnis" war es auch der Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse, der Gemeinschaft für ihr 50-jähriges Wirken Dank zu sagen: "Ihre Tätigkeit ist segensreich und rührt an das, was die Gesellschaft im Innersten zusammenhält."

Mannheimer Morgen: Reichardt: Rückkehr im November

Politik: Klaus Dieter Reichardt will ab dem nächsten Monat wieder im Landtag sein

Reichardt: Rückkehr im November
Von unserem Redaktionsmitglied Timo Schmidhuber

Die Sitzungswoche vom 24. bis 26. November im Stuttgarter Landtag ist eine ganz besondere für Klaus Dieter Reichardt. Denn da will der CDU-Abgeordnete ins Parlament zurückkehren - nach einer Pause von fast zwei Jahren, zu der ihn sein Autounfall im Dezember 2007 zwang. Der 55-Jährige hatte dabei schwere Kopfverletzungen erlitten und ist seitdem krankgeschrieben.

Mannheimer Morgen: Mehr als Schlafsack und Hagebuttentee

Jugendherberge: Investitionen von 12,3 Millionen Euro

Mehr als Schlafsack und Hagebuttentee
Von unserem Redaktionsmitglied Katrin Filthaus

Seit 30 Jahren plante der Landesverband Baden-Württemberg des Deutschen Jugendherbergswerkes (DJH), die Herberge in Mannheim zu erweitern und zu sanieren. Gestern war es dann so weit: Mit einem Spatenstich wurden die 12,3 Millionen Euro teuren Bauarbeiten von Frieder Kiefer, dem stellvertretenden Vorsitzenden des DJH Landesverbandes, eröffnet. An seiner Seite stießen Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner, Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, die Landtagsabgeordnete Helen Heberer und der verantwortliche Architekt Mario Boser die Spaten auf ein "gutes Gelingen" in die Erde. Als ein "wichtiges, fast denkwürdiges Ereignis", bezeichnete Kiefer den Spatenstich und dankte für die Unterstützung der Stadt, die der Jugendherberge (Juhe) das Grundstück zum "günstigen Erbbauzins" überlässt. Weitere Unterstützung sei wichtig, betonte er: "Die Pavillon-Erneuerung für 800 000 Euro mussten wir zurückstellen, weil unsere Kassen leer sind." Der Stadt Mannheim ginge es ja nicht anders, "aber", so wandte er sich an OB und Stadträte, "vielleicht können zwei, die wenig haben, zusammenlegen?" Das konnte der Oberbürgermeister nicht zusagen, er betonte aber die Wichtigkeit dieses "lang erwarteten" Tages für die Stadt Mannheim. Das zeige die Anwesenheit von Vertretern aller Gemeinderatsfraktionen.

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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