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Stoch kritisiert Einstellung der Landesförderung für Jugendberufshelfer

Veröffentlicht am 13.12.2016 in Landespolitik

Für den SPD-Landtagsabgeordneten und SPD-Fraktionschef im Stuttgarter Landtag, Andreas Stoch, sind die Pläne von Kultusministerin Eisenmann (CDU), die Landesförderung für das Projekt Jugendberufshelfer zum 31. März 2017 einzustellen, ein vollkommen kontraproduktives Signal. Jugendberufshelfer seien heute nötiger denn je.

„Wer ausgerechnet bei der Jugendberufshilfe sparen will, versündigt sich an Ausbildungsplatz suchenden, oft benachteiligten Jugendlichen, die unsere Unterstützung dringend brauchen und sich integrieren lassen wollen“, klagt Stoch. Auch der Berufsschullehrerverband habe völlig zu Recht empört auf die Ankündigung der Maßnahme reagiert. Jugendberufshelfer betreuen und unterstützen Schülerinnen und Schüler vor allem bei ihrer Praktikums- und Ausbildungsplatzsuche und dem Übergang von der Schule in den Beruf. Ihr Einsatz leiste wertvolle Dienste unter anderem in den sogenannten VAB-Klassen (Vorqualifizierungsjahr in Arbeit/Beruf), BEJ-Klassen (Berufseinstiegsjahr) oder auch in den VABO-Klassen (Vorbereitungsjahr Arbeit und Beruf mit Schwerpunkt Erwerb von Deutschkenntnissen). „Die Jugendberufshelfer eröffnen den jungen Menschen Perspektiven, einen Einstieg in ihr Berufsleben zu finden. Und das nützt auch den Ausbildungsbetrieben“, betont Stoch. Das sei ein wichtiger Beitrag zur Chancengerechtigkeit in der Bildung. „Wer hier heute eine erfolgreiche Förderung zusammenstreicht, brockt sich für morgen an anderer Stelle Mehrausgaben ein“, so der frühere Kultusminister Stoch weiter.

Diese Sparmaßnahmen würden auch Jugendberufshelfer an den beruflichen Schulen in Heidenheim treffen. „Sollte die Kultusministerin die Einstellung dieser Förderung nicht zurücknehmen, kommen auf den ohnehin stark belasteten Sozialhaushalt des Landkreises Heidenheim ab dem nächsten Jahr höhere Personalkosten zu oder – was noch schlechter wäre - der Landkreis muss hier entsprechende Personalstellen abbauen“, befürchtet Stoch.

Homepage Andreas Stoch

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